Dem Saisonauftakt auf dem Düsseldorfer Grafenberg am Sonntag mit dem „Medienrenntag“ steht am Sonntag nichts entgegen. Allerdings sucht man das vorgesehene Hauptereignis, einen Ausgleich II, vergeblich auf der Karte. Gerade einmal drei Pferde wurden bei der Vorstarterangabe genannt, das waren natürlich zu wenig.
Gerade die auf dieser Ebene angesprochenen Kandidaten finden im Ausland aktuell wesentlich lukrativere Betätigungsfelder, da werden sich die Rennvereine in den kommenden Wochen mit Sicherheit weiter schwer tun.
So ist es eine Karte mit dem vielzitierten „Basissport“ geworden, mit quantitativ durchweg gut besetzten Handicaps und einem Dreijährigen-Rennen, in dem zwar nicht zwingend künftige klassische Sieger, aber doch interessante Pferde an den Ablauf kommen.
Auch das „Rennen des Tages“ wird wieder mit einer garantierten Ausschüttung von 10 000 Euro in der Viererwette gelaufen. Erstmals im übrigen in Eigenregie eines Rennvereins, denn die Veranstaltung am Sonntag wird vom Düsseeldorfer Reiter- und Rennverein durchgeführt. Bis einschließlich Samstag zeichnete die Betriebsgesellschaft Galopp (BGG) für die Renntage der letzten Wochen verantwortlich.
Geehrt wird an diesem Tag traditionell der von der örtlichen NRZ ermittelte Düsseldorfer „Galopper des Jahres“. Diesmal identisch mit dem deutschen „Galopper des Jahres“, denn es handelt sich natürlich um den von Sascha Smrczek trainierten Prince Flori (Foto).
Da der Galopper-Dachverband eine öffentliche Ehrung des vierbeinigen Aushängeschildes des Landes nie durchführt, ist es eine willkommene Gelegenheit, den Sieger im Großen Preis von Baden 2006 zu sehen. Die Ehrung findet nach dem fünften Rennen statt.












