Eine Überraschung gab es im ersten Rennen am Sonntag im Weidenpescher Park in Köln. Nicht der hochgehandelte Ittlinger Lysino aus dem Stall von Peter Schiergen, sondern der von Dr. Andreas Bolte trainierte Debütant Coeur Link (Foto) siegte im Rennen über 2100 Meter.
Nach einem Rennen vom zweiten Platz setzte sich der von Andre Best gerittene 92:10-Außenseiter, der wie Lysino eine Derbynennung besitzt und ein Sohn des Arc-Siegers Rail Link ist, sicher mit eineinviertel Länge Vorsprung gegen Lysino durch, der an der Außenseite nicht den nötigen Schwung fand, um Coeur Link zu erreichen.
Dritter wurde nach Zielfotoentscheid Prince of Rules knapp vor dem lange führenden Falconettei. ‚Er ist im Training immer etwas phlegmatisch, deshalb kann man nicht genau sagen, was er wirklich kann‘, so Siegtrainer Dr. Andreas Bolte nach dem Rennen.
Auch im zweiten Dreijährigenrennen im Weidenpescher park war am Ende nicht der Favorit vorne, denn Mr Stardust aus dem Stall von Peter Schiergen wurde nur Dritter. Er war ohne Chance gegen den von Mario Hofer für Gerd Zimmermann trainierten Lord of England-Sohn Admiral Lord, der sich unter Terry Hellier als 53:10-Chance gegen den Schlenderhaner Axion in feiner Manier durchsetzen konnte.
In Frankfurt kam der im Besitz des Gestüts Fährhof stehende Königstiger-Sohn Secessio aus dem Stall von Waldemar Hickst im 2000 Meter-Rennen zu seinem ersten Treffer, als er unter Eduardo Pedroza Jules Verne und Kishon auf die Plätze zwei und drei verwies.
Der Sieger war als 16:10-Favorit ins Rennen gegangen. Erstaunlich war aber seine Platzquote, denn auf Platz zahlte er 17:10, obwohl mit Jules Verne (Platz 18:10) der zweite Favorit Zweiter wurde.
Das zweite Frankfurter Dreijährigenrennen, das über 1600 Meter führte, ging wie das erste Rennen in Köln in das Lengericher Quartier von Dr. Andreas Bolte, als die von ihm für das Gestüt Evershorst trainierte Areion-Tochter Ilena (Jozef Bojko, ‚eine ganz feine Stute‘) auf und davon ging und Arizona Star und Prima Danon auf die Plätze zwei und drei verwies.
Die Siegerin hat Nennungen für das Karin Baronin von Ullmann-Rennen in Köln und für die German 1.000 Guineas in Düsseldorf.











