In den Rennen auf den extremen Distanzen kamen am Donnerstag in Dortmund die klarsten Favoriten des Tages an den Start. Über 800 Meter war es die 1,1:1-Chance Gamgoom, und im Altersgewichtsrennen über 3200 Meter die von Andreas Wöhler für das Gestüt Etzean trainierte For Pleasure.
Die Jukebox Jury-Tochter, die im vergangenen Jahr hinter den Klasestuten Virginia Joy und Kalifornia Queen Dritte in der Mehl-Mülhens Trophy (Gr.III) in Hamburg gewesen war, ging als 1,2:1-Favoritin an den Start, und machte es bei weitem nicht so spannend wie Gamgoom. Denn unter Jozef Bojko, der somit wie Bauyrzhan Murzabayev zu seinem dritten Tagestreffer kam, siegte die Vierjährige mit 13 Längen Vorsprung gegen Night Fever, hinter der Nolan Platz drei belegte. Nicht viel zu lachen hatten allerdings jene, die in diesem Rennen die Zweierwette getroffen hatten, denn diese zahlte 1,0:1. (zum Video)
Das Gestüt Etzean hatte sich zuvor bereits über einen schönen Zuchttreffer in Longchamp freuen können, als die von der hessischen Zuchtstätte gezogene Fünfjährige Noble Music den Prix Gold River, ein mit 48.000 Euro dotiertes Listenrennen für vierjährige und ältere Stuten über 2800 Meter gewann. Die Sea The Moon-Tochter aus dem Stall von Jerome Reynier siegte unter Gerald Mosse mit einem Hals-Vorteil gegen die Favoritin Vaucelle.
Im Rennen mit der Viererwette, dem Ausgleich IV über 2000 Meter, kam Robin Haedens mit einem Kistenritt zum Zuge, denn der junge Belgier siegte auf dem von Dr. Andreas Bolte trainierten Wallach Mercutio, auf dem er für den verletzten Sean Byrne eingesprungen war.
Zur Quote von 8,4:1 siegte der Fünfjährige leicht gegen Amity Island, hinter die Favoriten Fire Linn und Northern Fairy die Plätze drei und vier belegten, und damit die Viererwette komplettierten, die 1.936,8:1 zahlte. (zum Video)













