Mit viel PS startet der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein am Samstag in die nächste Runde. Auf dem Grafenberg steht der große BMW-Renntag an, im Zentrum der acht Rennen umfassenden Karte steht der zur Listenklasse zählende und mit 25.000 Euro dotierte BMW Preis Düsseldorf über 2100 Meter auf der Karte (Zum Langzeitmarkt), ein Rennen, welches im vergangenen Jahr (damals allerdings im Juni) von keiner geringeren als der späteren Henkel-Preis der Diana-Siegerin Serienholde gewonnen wurde (Zum Video). Man kann diesem Rennen also mit Fug und Recht den Status eines Diana-Trials attestieren.
In diesem Jahr werden acht dreijährige Stuten an den Start kommen, alleine sieben gelten als potenzielle Diana-Kandidatinnen, sprich sie sind für das Stuten-Derby genannt. Eine von diesen ist die von Markus Klug trainierte Röttgenerin Alicante (Martin Seidl). Die Lando-Tochter gab ihren Saisoneinstand im Kölner Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen (Gr. III) und musste sich am Ende nur Delectation geschlagen geben (Zum Video). Eine Leistung, die sie am Samstag wohl zur Favoritin machen wird. Alicante wird unter anderem auf Stall Grafenbergs von Waldemar Hickst trainierter Diana Storm (Jozef Bojko) treffen. Die Soldier Hollow-Tochter in Düsseldorfer Besitz könnte also für einen Heimsieg sorgen. In ihrem Stall genießt sie jedenfalls hohes Ansehen. Ihr Rennbahndebüt gab sie auf Bahn und Distanz und sollte sich gegenüber dem dort erreichten vierten Platz gesteigert präsentieren. Nicht unterschätzen sollte man aber auch die ebenfalls von Waldemar Hickst für den Stall Torjäger vorbereitete Guiliana (Marc Lerner). Die Zoffany-Tochter startete zuletzt in Frankreich und lief als Dritte hinter der Treve-Schwester Terre ein ganz starkes Rennen.
Vorjahressieger Andreas Wöhler sattelt Rashit Shaykhutdinovs Megera (Eduardo Pedroza). Die Motivator-Stute gewann das eben bei Diana Storm erwähnte Düsseldorfer Rennen leicht und sollte ebenfalls zu den Sieganwärterinnen zählen. Für Jean-Pierre Carvalho startet Stall Ullmanns Gaea (Filip Minarik). Bei ihrem allerersten Start in Hannover gewann die Holy Roman Emperor-Tochter gleich und blieb dabei u.a vor Jens Hirschbergers Ittlingerin Atasha (Maxim Pecheur), die dort Dritte wurde und die auch am Samstag wieder zu den Gegnerinnen zählen wird. Die Soldier Hollow-Tochter zählt aber wohl nur zu den Außenseiterinnen. Das gilt auch für Erika Mäders Wild Cinderella (Andreas Helfenbein) und Peter Schiergens Margie’s Music (Andrasch Starke). Letztgenannte ist auch die einzige Stute im Feld, die nicht für die Diana genannt wurde (Zum Langzeitmarkt). Dafür ist sie aber u.a. für den zur Gruppe I zählenden Großen Dallmayr-Preis eingeschrieben.













