Abhaken und nach vorne blicken. Das ist das Motto des Quijano-Teams nach Platz fünf am Super Thursday. Drei Längen hinter der Siegerin Gower Song kam Quijano ins Ziel der Gruppe III-Prüfung. Diese galt stets nur als Vorbereitungsrennen. Insgeheim hatte dann aber doch mancher schon im Dubai City of Gold mit Quijanos viertem Wüsten-Treffer gerechnet.
„Normalerweise galoppiert er relaxter, war heute einfach richtig heiß und hat unterwegs zu viel gemacht, war zu ehrgeizig. Das hat Kraft gekostet und man darf nicht vergessen, dass er aus einer mehrmonatigen Pause kommt“, hieß es nach dem Super Thursday von offizieller Seite.
Im letzten Jahr war Quijano (trug am Donnerstags Höchstgewicht und drei Kilo mehr als die Siegerin) mit drei Siegen in Folge im Sheema Classic (wurde Siebter) angetreten, könnte Mitte der Geraden die drei Starts zuvor aber doch gespürt haben.
Das wird in diesem Jahr anders sein. Insider der Turfszene sind sicher, dass die Vorstellung am Donnerstag kein Grund ist, pessimistisch zu werden. Ganz im Gegenteil.
„Das war als Aufgalopp optimal. Natürlich wäre es schöner, wenn er dabei gewesen wäre. Aber für das Sheema Classic brauchte er das Rennen. Ich bin sicher, dass er in dem großen Rennen nun eine bessere Platzierung erreichen wird als im letzten Jahr“, erläutert Wett-Experte Olaf Schick, der das Rennen live in Nad Al Sheba verfolgte.
Nach dem wichtigsten Vorbereitungsrennen für das Sheema Classic nimmt das Feld für dieses Millionenrennen konkretere Formen an. Und es könnte zu einem echten Super-Rennen in der Wüste kommen.
Unter anderem könnten der Arc-Zweite Youmzain, Hong Kongs Superstar Viva Pataca, Quijanos Hong Kong-Vase Bezwinger Doctor Dino, Literato (der indes auch im Duty Free oder World Cup antreten könnte), Amerikas Better Talk Now und der moralische Sieger des Donnerstags, der Desert Prince-Sohn Mourilyan, zu Quijanos Gegnern am 29. März zählen.
Und dann wäre da ja auch noch Bussoni. In Hong Kong wuchs der Goofalik-Sohn in der Vase über sich hinaus und zeigte die vermeintlich beste Leistung seiner Karriere. Mit Andreas Suborics im Sattel wird sich Bussoni im Sheema Classic zurück melden.












