Neben dem Gran Premio del Jockey Club e Coppa d´Oro mit Godolphins Schiaparelli, aber ohne deutsche Beteiligung, locken zwei weitere Gruppe-Prüfungen am Sonntag in die italienische Metropole. Im Premio Dormello (Gruppe III, 121.000 Euro, 1600 m) geben sich zweijährige Stuten die Ehre. Und deutsche Ladies haben hier einen bemerkenswerten Schnitt. Scoubidou 2006 (Trainer Hans Blume), Nouvelle Noblesse 2004 (Mario Hofer), Mamela 2003 (Andreas Löwe) und Kazzia 2001 (Andreas Wöhler) – sie alle sorgten im neuen Jahrtausend schon für deutsche Erfolge.
Und daran soll nun ein Trio anknüpfen, bestehend aus Alpacina (Hans Blume/Mario Esposito), Nicea (Foto, Peter Schiergen/Gabriele Bietolini) und Parisella (Mario Hofer). Riesiges Vertrauen begleitete Alpacina bei ihrem Debüt in Bremen, als sie jedoch durch krasses Wegbrechen alle Chancen ließ und nur Vierte wurde. „Sie hätte sonst gewonnen“, erklärt ihr Betreuer.
Ein Meran-Sieg und ein siebter Rang auf Listen-Ebene steht auf dem Konto der in italienischem Besitz stehenden Parisella. „Wir machen einen Start davon abhängig, welche Gegner stehenbleiben“, erklärt Mario Hofer. Auch Niceas Auftritt scheint erfolgversprechend. Die Nizza-Stute verpasste im Preis des Union-Gestüts in Köln nur auf den allerletzten Metern noch einen Listensieg.
Im Premio Omenoni (Gruppe III, 88.000 Euro, 1000 m) wird der Röttgener Dreijährige Derek (Trainer Hans Blume), zuletzt auf dieser Bahn und Distanz Fünfter auf Listen-Level, antreten. „1000 bis 1200 Meter sind sein Spezialgebiet. Er wird erstmals Scheuklappen tragen, damit er noch konzentrierter zu Werke geht.‘ Mario Esposito wird im Sattel sitzen.










