Der Prix de l‘ Arc de Triomphe auf der Nobelrennbahn von Paris-Longchamp ist schon wieder Geschichte, aber das Unglück von Danedream, bedingt durch die Pferdeseuche auf der Rennbahn in Köln-Weidenpesch, bewegt immer noch die Gemüter in Turf-Deutschland. Aber wie geht es weiter mit der besten Stute, die hierzulande jemals trainiert wurde?
Nachdem die knapp 300 Pferde in Weidenpesch auf den Virus getestet und dabei bei keinem der Vierbeiner irgendwelche Erreger entdeckt wurden, besteht die vage Hoffnung, dass Danedream vielleicht doch noch zum Japan Cup nach Tokio reisen kann.
Patrick Barbe, der Sprecher von Teruja Yoshida, dem Mitbesitzer der Superstute, bemerkte dazu: „Die Ansteckungsgefahr beträgt fünfzehn Tage. Daher ist das Verbot von drei Monaten nach meiner Ansicht unnötig, da es in der Zwischenzeit auch keinen einzigen Fall gab, der Anlass zur Sorge bereitete. Es ist gut möglich, dass Danedream (Foto) auch im nächsten Jahr in Training bei Peter Schiergen bleiben wird. Die Chancen dafür stehen ganz gut. Dabei wäre wohl Dubai im März ein interessantes Ziel. Danedream
benötigt auf jeden Fall ein konkurrenzfähiges Rennen!“
Trainer Peter Schiergen weiß auf Anfrage von GaloppOnline.de noch nichts genaues zu den Plänen über Danedream: „Aber natürlich ist es super, wenn es so wäre!“ Andrasch Starke, der ständige Reiter von Danedream, sah am Sonntag den Arc im Fernsehen.
„Das war ein ganz dramatisches Finish mit der Siegerin Solemia am Ende. Natürlich bin ich schon ein bisschen traurig, dass wir nicht dabei sein konnten. Ich glaube schon, dass wir mit Danedream dabei gewesen wären. Der Boden wäre kein Problem gewesen, da die Stute bereits im Vorjahr auf ähnlichem Geläuf in Baden-Baden den Großen Preis gewann. Wir können aber noch so viel über den Arc reden, der ist jetzt gelaufen“, bedauerte der deutsche Klassejockey.













