Blankes Entsetzen herrschte in den Gesichtern des Godolphin-Teams. Man konnte sehen, wie tief der Schock saß. Noch nie in der zehnjährigen Geschichte des Dubai World Cups hatte ein Pferd aus der Startbox eins das höchstdotierte Rennen auf dem Globus gewonnen, war geschweige denn platziert.
Doch genau diese ‚Todesnummer‘ bekam nun ausgerechnet Electrocutionist zugelost, der Favorit für das Sechs-Millionen.Event am Samstag.
Die Hoffnungen auf einen weiteren Cup-Triumph wurden erschüttert. Simon Crisford, Godolphins Racing Manager, meinte enttäuscht: ‚Er muss wirklich etwas ganz Spezielles leisten, wenn er mit dieser Ausgangsposition gewinnen will. Es ist sehr schwierig, wenn ein Pferd an der Innenseite sofort einen Kickback bekommt.‘
Brass Hat, der amerikanische Top-Kandidat, geht aus der ‚7‘ auf die 2000-Meter-Reise im Elfer-Feld. ‚Wir bevorzugen die Außenseite, das ist gut für uns‘, sagte Trainer William ‚Buff‘ Bradley, der vor wenigen Tagen die Flutlicht-Atmosphäre mit seinem Pferd eigens trainierte, ihn abends arbeiten ließ und sehr angetan wirkte.
Die weiteren Cup-Boxen: Chiquitin (5), Choctaw Nation (4), Kane Hekili (3), Magna Graduate (8), Maraahel (6), Shakis (2), Star King Man (10), Super Frolic (11) und Wilko (9).












