Er war der große Unbekannte im Rennen, doch spätestens nach dem Preis der Dreijährigen weiß man, dass der von Hans-Heinrich Jörgensen trainierte Black out ein sehr, sehr gutes Pferd ist. Der Fuchs, der seine ersten drei Rennen in dieser Saison gewonnen hatte, war auch auf dem Düsseldorfer Grafenberg einfach nicht zu stoppen, gewann erneut.
Der Second Set-Sohn gewann das erste Listenrennen der Saison für den Derbyjahrgang nach einer packenden Kampfpartie gegen den Favoriten Abbashiva. Eine halbe Länge lag zwischen den beiden im Ziel, wobei sich beide auf viereinhalb Längen vom dritten Sehrezad abgesetzt hatte.
Black out stritt gemeinsam mit Setareh um die Spitze. Gegen den Olsanik-Schützling hatte er sich bald durchgesetzt. Im Einlauf kam der erwartete Angriff von Abbashiva, der bald auf einer Höhe mit Black out (47:10) war, doch zog der immer wieder an.
Und wenige Meter vor dem Ziel konnte er sogar noch eine halbe Länge Vorteil herausholen. Damit stand der größte Sieg für Trainer Hans-Heinrich Jörgensen fest. Doch der Großenknetener Besitzertrainer wird den Sieger in Zukunft nicht mehr betreuen, denn bereits vor dem Rennen war der Hengst an den Stall Salzburg verkauft worden.
Für diesen wird er in Zukunft starten und somit auch das Quartier wechseln. Wolfgang Figge wird in München der neue Betreuer des Siegers sein. Abbashiva lief als Zweiter kein schlechtes Rennen, zumal Torsten Mundry auf ihm auch nicht zu hart zu Werke ging.
Die mit zunehmender Distanz noch auf Touren kommende Dragon Days lief als Vierte ein gutes Rennen, doch eine Chance auf den Sieg besaß die einzige Stute im Feld wie alle anderen Kandidaten zu keinem Zeitpunkt.










