Black Arrow hat neuen Namen und geh?rt Beauty-K?nig!

Es ist eher die Regel, dass nach Hong Kong gewechselte Pferde dort von ihren neuen Besitzern auch neue Namen bekommen. So ist es auch bei den während der hiesigen Hochsaison nach Asien verkauften deutschen Spitzendreijährigen All Shamar und Black Arrow (Foto).

Nun unter den Namen Exquisite Champion und Beauty Sharp, befinden sie sich im Aufbau auf ihr geneinsames großes Ziel, das Hong Kong Derby im März.

Auf der offiziellen Website des Hong Kong Jockey Clubs wird Transparenz groß geschrieben. Der Wetter kann sich von Informationen förmlich überfluten lassen, auch was das Arbeitspensum jedes Pferdes angeht. Dort wird deutlich, dass die Vorbereitungen mit Beauty Sharp (Black Arrow) schon weiter fortgeschritten sind.

Sein neuer Betreuer Andreas Schütz war wie schon sein Vater Bruno in Deutschland ein echter Derby-Spezialist. Das Hong Kong Derby konnte er aber noch nie gewinnen, was natürlich kein Dauerzustand bleiben soll. Beauty Sharps neue Besitzer sind in der Kosmetikbranche tätig und erwerben ausschließlich erprobte Pferde, die dann alle den Zusatz „Beauty“ im Namen tragen.

Beauty Flash schaffte in ihren Farben im Winter 2010/2011 einen Gruppe I-Hattrick, bevor er an Form verlor. Nun soll Beauty Sharp ihm nacheifern, der Anfang September mit dem Traben begann, bevor sein Pensum durch Schwimmen und Galoppieren forciert wurde. Demnach dürfte der Derby-Fünfte zu Pastorius in den nächsten Wochen sein Comeback geben.

Etwas mehr Zeit lässt sich Tony Cruz, in den letzten Jahren in Hong Kong noch deutlich erfolgreicher als Schütz, mit Exqusite Champion (All Shamar). Für ihn wird übermittelt, dass er fast einen Monat später als der andere Ex-Deutsche mit dem Traben begonnen hat.

Mittlerweile wird auch viel geschwommen, aber noch wenig galoppiert, so dass sich das Comeback des Gruppe III-Siegers vielleicht bis Anfang 2013 hinziehen wird.

Das kann bis zum Hong Kong Derby aber immer noch reichen, das schließlich erst Mitte März ansteht. Tony Cruz weiß schon, wie man das große Rennen für vierjährige Mitteldistanzler gewinnt, denn er triumphierte 2004 und 2008.

Ohne Aufbaurennen wird sich ein Derby-Auftritt für beide jeweils nicht realisieren lassen, denn es gibt nur 14 Startplätze, die natürlich an die Pferde mit dem höchsten Rating verteilt werden.

Nach den hierzulande gewonnenen Eindrücken muss man beiden weiterhin im Hengst-Status stehenden Pferden die Qualifikation und dann auch eine tragende Rolle zutrauen.

Das wird auch auf RaceBets.com im Langzeitmarkt für das Hong Kong Derby so gesehen, der beide Pferde mit einem Kurs von 150:10 auf Sieg eröffnet.

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