Ende März hatte die Nachricht von der positiven A-Probe bei First Time, die unter der Regie von Trainerin Karin Suter-Weber den Großen Preis von St. Moritz gewann, die Schweizer Rennsport-Öffentlichkeit sehr überrascht. Gefunden wurde damals mit dem Wirkstoff Phenylbutazon (enthalten z. B. im Schmerzmittel Equipalazon) eine verbotene Substanz.
Dieser Stoff war im Vorjahr auch beim Skikjöring-Dominator King George und dem Traber Jullyannis entdeckt worden. Karin Suter-Weber, die die vorher von Dave Richardson in Frankfurt trainierte und Anfang Januar diesen Jahres in die Schweiz verkaufte Stute für den Stall SVH vorbereitet, konnte sich den Befund nicht erklären und bestand auf einer B-Probe.
Aber auch in der Analyse dieser B-Probe, die der vierjährigen First Time nach dem Sieg im Grand Prix von St. Moritz entnommen worden war, wurden Rückstände von Phenylbutazon gefunden. First Time war noch in der Vorwoche am Himmelfahrtstag in Avenches in einer 2150-Meter-Aufgabe erfolglos zum Einsatz gekommen.












