Bisheriges Rennen des Jahres: 16:10 Uhr wackelt K?ln!

Der Preis der Kölner Bank. Eigentlich nur ein ganz normales Sieglosenrennen über 2200 Meter. Eigentlich. Denn dieses Ding hat es in sich. Es ist das bisher interessanteste Rennen des Jahres in Deutschland. Das steht schon vor dem Start der mit 8.750 Euro dotierten Maidenprüfung fest. Denn wir sind sicher: Hier sind Rennpferde am Start!

Es ist gut möglich, dass um 16:10 Uhr heute Nachmittag die Tribüne in Weidenpesch wackelt. Sieben der neun Starter besitzen eine Derby-Nennung! Und einige von ihnen werden im Wettmarkt für das Rennen der Rennen für dreijährige Pferde in Hamburg sogar in prominenter Rolle im Wettmarkt geführt. (Zum Rennen)

Das „Gamble“ der letzten Wochen war im Derbymarkt zweifelsohne der Ebbesloher Giant’s Cauldron (Foto). Der Sohn des Arc-Siegers Peintre Celebre notierte vor vier Wochen bei RaceBets.com noch bei 650:10, ist mittlerweile auf 250:10 in die Top Ten des Wettmarktes heruntergewettet worden. Nur auf den imponierenden Maidensieger Sea The Moon und Jens Hirschbergers Wild Chief gibt es derzeit eine niedrigere Quote. (Zum Langzeitmarkt)

Das muss etwas heißen. Giant’s Cauldron hat mit dem Gruppe I-Sieger Girolamo, der klassischen Siegerin Goose Bay und des Gruppesiegers Gereon bereits drei Geschwister, die mehr als 90 Kilo konnten! Der Schiergen-Hengst wird von Daniele Porcu geritten und dürfte als Favorit in die Prüfung gehen.

Dicht gefolgt im Wettmarkt dürfte sich der Ullmann-Galopper Guardini finden, der im Derbymarkt ebenfalls unter den Top 10 rangiert. Der Dalakhani-Sohn, der wie Giant’s Cauldron über eine Nennung für die Union (RaceBets 150:10-Chance) verfügt, genießt im Quartier von Jean-Pierre Carvalho einen exzellenten Ruf. Insider berichten, dass man sogar Gruppe I-Rennen in Frankreich mit dem Schimmel aus der Guantana ins Visier nehmen soll.

Ex-Schlenderhan Trainer Jens Hirschberger will die beiden Favoriten mit seinem zweijährig bereits einmal geprüften Sommerberger Captain Dino ärgern.

In Hannover hatte der Doctor Dino-Sohn im Oktober ein denkbar schlechtes Rennen, hätte sonst vermeintlich den Monsun-Hengst Shazaam bereits niedergerungen (Video ansehen). Captain Dino ist wie die beiden erst genannten bei RaceBets im Derbywettmarkt in den letzten Wochen stark gefallen, aus 750 über Winter sind aktuell 350:10 geworden.

Neben diesen drei Pferden besitzen auch Amorous Adventure, Hi Finn, Borneo und Pucco über eine Nennung für das Deutsche Derby. Alle vier stehen aber bereits hier in der Sieglosen-Klasse vor einer extrem schweren Aufgabe, wenn denn sich die Form des von Wido Neuroth trainierten High Chaparral-Sohnes Hi Finn in Krefeld als Dritter hinter Lucky Lion und Nadelwald durchaus gut liest.

Fakt ist: Wer dieses Rennen gewinnt ist mit Sicherheit heute um 16:13 Uhr neuer zweiter Favorit hinter Sea Moon für das Deutsche Derby!

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