Noch vor einer Woche in Düsseldorf wurde die nun von Andreas Trybuhl in Köln trainierte dreijährige Seattle Dancer-Stute Mahamaya (T. Hellier) vom Start verwiesen, da sie nicht zum Einrücken in die Startbox zu überreden war. Am Sonntag siegte die Lady beim zweiten Start das ebensovielte Mal und bestätigte das große Potenzial, das sie bereits als Youngsterin angedeutet hatte.
Leicht verwies die Lady auf der Heimatbahn die gut debütierende Madonna (A. Göritz) auf Platz zwei. Der auf der Sandbahn bereits erfolgreiche Team Valor-Galopper Hasay (F. Minarik) landete nach der Meile auf Rang drei.
‚Mahamaya rückte heute ohne Probleme in die Startbox ein, als ich sie außen brachte, bekam sie das Rennen elicht in den Griff‘, sagte Siegjockey Terry Hellier.
Eine halbe Stunde später sah im Weidenpescher Park lange alles nach einem weiteren Dreijährigen-Sieger von Andreas Wöhler aus, als der debütierende Samardal (E. Pedroza) lange alles für sich hatte, am Ende aber von einem stark kämpfenden Flying Champion (T. Hellier), der im Besitz von Eckhart Sauren steht und den Mario Hofer in Krefeld trainiert, niedergerungen wurde. Deutlich distanziert schnappte sich der Bona-Hengst Zirkel (F. Minarik) aus dem Asterblüte-Stall von Peter Schiergen das dritte Geld.
Im viel beachteten Dreijährigenrennen in Hoppegarten, in dem sich unter anderem der zweijährig listenplatzierte Barzini (A. Helfenbein) und der Samum-Bruder Seventh Sky (A. Starke) die Ehre gaben, gab es eine große Überraschung. Denn der Blankenese-Hengst Seventh Sky unterlag All Gentleman (W. Panov) aus dem Quartier von Hans-Jürgen Gröschel. Und auch der dritte Platz von Sandor Ribarzskis Tishko (W. Mongil) war so nicht angenommen worden. Die Dreierwette zahlte vom 175:10-Sieger stolze 2809:10.
‚Er ist noch ein Baby. Wir machen mit ihm auf der kleinen Route weiter. Er hat noch eine Derbynennung und zum Glück ist das Blaue Band in diesem Jahr etwas später‘ sagte Hans-Jürgen Gröschel, dessen Pferde weiter fulminant drauf sind.
Und auch für Seventh Sky ist das Thema Derby noch längst nicht abgeschrieben. ‚Seventh Sky ist heute noch etwas grün gelaufen, er hat seine Sache fürs Erste ordentlich gemacht, soll als nächstes nochmal im Maidenrennen starten und nach Möglichkeit dann gewinnen‘, so Peter Schiergen (Foto) gegenüber GaloppOnline.de in Hoppegarten.
In München-Riem könnte dagegen ein ganz gutes Pferd am Sonntag debütiert haben, denn wie der Ittlinger Lyssio (G. Masure) mit der Konkurrenz umging, das wusste schon zu imponieren. Der Motivator-Sohn aus dem Asterblüte-Stall von Peter Schiergen besitzt sogar noch eine Derbynennung! Christian von der Reckes Duty and Destiny (Fr. K. Schmitt) landete in einem aufgeklösten Feld weit hinter dem Sieger klar auf dem zweiten Platz vor Stall Salzburgs Adilo (K. Kerekes), der wieder anständig lief.










