Im Engagement um den Fortbestand der Galopprennbahn in Frankfurt erhält der Frankfurter Renn-Klub wichtige Unterstützung: Die Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e. V. stellt dem Rennveranstalter am Main 25.000 Euro zur Verfügung und möchte damit ihren Beitrag leisten, den Bürgerentscheid gegen das auf dem Gelände der Rennbahn geplante Kompetenzzentrum des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am 21. Juni maßgeblich voranzutreiben. Ziel ist, 150 Jahre Galopp-Tradition dauerhaft in Frankfurt zu erhalten.
Mit einem einstimmigen Votum entschied sich der Vorstand der Besitzervereinigung zu dieser Maßnahme, die komplett aus Eigenmitteln der Vereinigung finanziert wird.
Nachdem die Initiative „ProRennbahn“ 13.715 gültige Stimmen eingereicht hatte, wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt Frankfurt ein solcher Bürgerentscheid möglich. Für ein Gelingen des Bürgerentscheids ist nun eine weitere Hürde nötig, für den ein Wahlkampf erforderlich sein wird: Möglichst viele Menschen sollten über die Zukunft des Geländes abstimmen. 25 Prozent der Bürger Frankfurts, das sind 114.000 Menschen, müssen für den Erhalt der Rennbahn votieren!
Und genau für diesen Wahlkampf ist die Summe der Besitzervereinigung bestimmt. Außerdem wird die Vereinigung den Wahlkampf auch personell und ideell unterstützen.
Manfred Ostermann, Präsident der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V.: „Die Rennbahn Frankfurt ist ein unverzichtbares Kulturgut und von elementarer Bedeutung für den deutschen Galopprennsport. 150 Jahre Tradition müssen zwingend erhalten bleiben. Der Galopprennsport darf nicht ins Abseits geraten. Wir von Seiten der Besitzervereinigung wollen mit der nun zur Verfügung gestellten Summe unseren Beitrag leisten, damit auch in Zukunft Frankfurt eine bedeutende Achse im hiesigen Turf bleibt und hier Rennen ausgetragen werden. Dafür gilt es alle Mittel zu mobilisieren. Ich wünsche mir weitere Schritte im Zeichen der Solidarität von anderen wichtigen Institutionen des Rennsports. Ein Engagement breiter Kreise erscheint mir wünschenswert und unverzichtbar zu sein.“
„Wir dürfen nicht zulassen, dass eine Sportart für eine andere geopfert wird. Auf der Galopprennbahn in Frankfurt werden wichtige Leistungsprüfungen für unsere Zucht ausgetragen. Es kann nicht sein, dass Fehlentscheidungen die Galopper verdrängen. Außerdem geht es um den Fortbestand vieler Arbeitsplätze und eine der wesentlichen grünen Lungen der Stadt Frankfurt. Die Besitzervereinigung steht an der Seite des Frankfurter Renn-Klubs und unterstützt mit ihrem Beitrag den Kampf um die erforderlichen Stimmen für einen erfolgreichen Bürgerentscheid“, ergänzt Daniel Krüger, Leiter der Geschäftsstelle der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V..










