Es war der Tag auf den sich in Dresden jeder Galopp-Fan freut. Der Tag des zur Listen-Klasse zählenden bwin Sachsen Preis, eine mit 25.000 Euro dotierte 2000 Meter-Prüfung. Dabei hätte die Prüfung auch gut und gerne als Gruppe-Prüfung ausgetragen werden. Mit Supeplex und Petit Chevalier, der sein Jahres-Debüt gab, sah diese Prüfung sogar zwei Gruppe-Sieger am Start und mit Bermuda Reef (Foto) kam eines der besten deutschen Pferde seines Jahrgangs an den Ablauf.
Und letztgenannter sollte die hohe Meinung vollauf bestätigen. Unter Adrie de Vries setzte sich der von Peter Schiergen trainierte Ammerländer direkt an die Spitze des siebenköpfigen Feldes und konnte dort nach Belieben schalten und walten (Video ansehen).
Im Einlauf fand der vierjährige Oasis Dream-Sohn, der als 29:10-Co-Favorit auf die Reise ging, direkt den höheren gang und löste sich leicht vom Feld, wo sich der von Roland Dzubasz trainierte Belango unter Alex Pietsch nach einem Rennen aus dem Vordertreffen das zweite Geld schnappte. Dahinter folgte auf Rang drei Waldemar Hickst‘ Maningrey (Eduardo Pedroza).
Superplex (Michael Figge/Jozef Bojko) wurde dahinter viertes Pferd. Der Favorit Petit Chevalier (William Mongil/Stephen Hellyn) zeigte, dass er diesen Start nach lanher Pause noch brauchte. Am Ende Rang fünf für den High Chaparral-Sohn.











