Am Sonntagabend galten ihr die Hoffnungen der deutschen Fangemeinde. In den E. P. Taylor Stakes sollte Almerita eine tragende Rolle spielen. Doch die Henkel-Diana-Siegerin endete nur auf dem vorletzten Platz. Besitzer Dr. Christoph Berglar (Foto mit seiner Stute) erklärte das gegenüber GaloppOnline.de.
„Almerita sprang gut ab, sie hatte eingangs der Geraden einen guten Moment, doch dann kam nichts mehr. Der Jockey hat sie dann in Ruhe gelassen. Sie war vor dem Rennen sehr nervös, hat geschwitzt, was sie früher nicht gezeigt hat. Sie war wohl über dem Berg. Am Mittwoch kommt Almerita nach Köln zurück.“
Im Canadian International, das am selben Abend ausgetragen wurde, gab es den Erfolg eines bei uns bestens bekannten Pferdes: Die Rede ist von Collier Hill, einem von Dr. Devious stammenden achtjährigen Wallach, den der Engländer Alan Swinbank (nicht vor Ort) für eine Besitzergemeinschaft um John D. Abell trainiert.
Seiner Erfolgsstory steuerte der Wallach ein neues Kapitel bei, als er das mit 2.000.000 kanadischen Dollar/ca. 1.344.000 Euro dotierte und über 2400 Meter führende Pattison Canadian International (Grade I)unter Dean McKeown als ältestes Pferd in der Geschichte dieses prestigereichen Rennens gewann.
Der Veteran, in dieser Saison bereits in den Ländern Irland, England, Deutschland, Dubai und Schweden am Start, zeigte in einem mitreißenden Endkampf mit Go Deputy sein ganzes Kämpferherz, gewann mit einer Nase und sorgte für das knappste Ankunft, die diese Prüfung seit ihrer Aufnahme in den Kreis der Turf-Klassiker im Jahre 1958 erlebt hat.
Sky Conqueror folgte als Dritter vor Blue Monday, einem weiteren englischen Gast. Favoritin Kastoria, der man zugetraut hatte, als sechste Stute in dieser Prüfung zu triumphieren, lag lange günstig, ehe sie im Einlauf nach außen tendierte und dann als Achte das Ziel passierte.












