Es hat einige Zeit gedauert bis der Bona-Dreijährige Belmundo in dieser Saison so richtig ins Rollen kam, doch jetzt ist der Monsun-Sohn aus dem Stall von Peter Schiergen (Foto) so richtig aufgewacht. Von zweiter Stelle aus beherrschte der Hengst bei seinem dritten Saisonsieg als 35:10-Favorit locker die Konkurrenz im Haniel-Rennen (Ausgleich II).
Northern Glory bleibt ein Dauerplatzierter, raufte sich vor Zadounevees auf den Ehrenrang, während der Seriensieger Sagitario erst einmal gestoppt wurde und Vierter wurde.
Gleich zum Auftakt machte Trainer Wilfried Kujath beim erst vierten Saisontreffer seinem Namen als Meetingsspezialist alle Ehre, als er den Import-Wallach Perfect Courtesy mit Andreas Boschert in einem Maidenrennen als Sieger vom Geläuf abholen konnte.
Mit dem Ebbesloher Aspolan legte das Team Starke/Schiergen (Foto) im unteren Handicap noch einen Treffer nach.
Spektakulär war das Markgraf Berthold-Hürdenrennen, in dem Nuevo Leon in Front liegend im Einlauf zu Fall kam, der Favorit Solitaire (Fünfter) vorne früh nachließ, während Andrea Bertrams Time Will Tell (184:10) beim ersten Versuch im neuen Metier knapp gegen Vintage und First Royal hinkam.
In der Wettchance des Tages sagten Andreas Sauren und Daniel Delius beim Sport-Welt-Talk die Viererwette richtig an. Wer genau zugehört und entsprechend gewettet hatte, durfte sich über eine stolze Quote von 67.315:10 Euro für den Einlauf Escardo (zweiter Sieg für das Team Pedroza/Wöhler) – Sun Valley – Fleet Dancer – Now Again freuen.
Rund 51.000 Euro wurden in der Viererwette eingesetzt, die hohe Garantie-Summe rechnete sich, doch man hätte die Prüfung wohl doch früher und nicht als letztes Rennen ansetzen sollen, dann wäre noch mehr drin gewesen.
10908 Zuschauer sahen die acht Rennen, das ist deutlich mehr als die 10.104 im Vorjahr. Der Umsatz pro Rennen war mit 95.813 Euro (2006: 97.181 Euro) leicht rückläufig. Insgesamt flossen 766.507 Euro durch die Kassen, nachdem es im vergangenen Jahr bei einem Rennen mehr 874.634 Euro gewesen waren.











