Beim Bremen-Auftakt werden Platzwetten zur?ckgezahlt

Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen hatte es angekündigt (siehe auch Extra-Text). Ab sofort behält sich die oberste Galopper-Instanz vor einzuschreiten, wenn Platzquoten von 10:10, 10:10 und 10:10 ausgezahlt werden würden. Am Donnerstag der Öffentlichkeit präsentiert, Freitag im ersten Rennen in der Bremer Vahr umgesetzt.

Denn in einem Altersgewichtsrennen über die Meile hätten die platzierten Pferde Albatros (Foto, Siegeventualquote 394:10), Criticize (49:10) und König Shuttle (14:10) jeweils in der Platzwette nur das eingesetzte Geld (10, 10, 10) zurückgezahlt.

Das DVR schritt ein, zahlte alle Einsätze im ersten Rennen in Bremen auf der Platzwette zurück. Hintergrund: Offenbar wurden wieder hohe Platzwetten von Buchmachern auf die Bahn vermittelt um die Vermittlungsprovision zu kassieren.

In der letzten Zeit ist dieses Szenario bei haushohen Favoriten – wie in diesem Fall König Shuttle – häufiger vorgekommen, Vermittlungsprovisionen können so erzielt und Bildpreiskosten reduziert werden.

Konsequenz: Im zweiten Rennen in Bremen wurden keine hohen ‚Eigen-Platzwetten‘ von Buchmachern auf die Bahn vermittelt, der haushohe Favorit Egon zahlte prompt 12:10 auf Platz. Auch in den weiteren Rennen gab es bessere Platzquoten als in den letzten Wochen.

Es bleibt also die Hoffnung, dass die 10,10,10 Geschichte sind und Platzwetten ab jetzt wieder Spass machen!

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