Bereits am Samstag hatte der Neusser Trainer Axel Kleinkorres in Hoppegarten mit Little Man ein Auktionsrennen für Dreijährige gewonnen. Am Samstag in Dortmund schnappte er sich dann mit Prince de la Nuit auch noch das BBAG Auktionsrennen für die Zweijährigen. Und wie bei Little Man ist auch bei diesem Tertullian der Vater.
Der im Besitz des Gestüts Erftmühle stehende Hengst, der bei seinem Debüt in Düsseldorf Vierter hinter dem späteren Gruppesieger Nice Danon war, hatte in dem 52.000er über 1400 Meter bereits früh eine tolle Lage, kam schon als Dritter durch den Schlussbogen (Video ansehen).
In der Zielgerade hatte die 88:10-Chance bald das Kommando übernommen und ließ sich auch durch den Favoriten Postillion nicht beeindrucken, der seinerseits Dancing Dynamite für Platz zwei in Schach hielt. Drei Längen Vorsprung hatte Prince de la Nuit im Ziel auf den Zweiten. Etwas zurück wurde mit Manchester ein weiteres Kleinkorres-Pferd Vierter.
‚Wir waren vorher schon sehr optimistisch, denn die erste Form war ja gut und wurde auch aufgewertet. Wir haben Adrie de Vries auch schon früh verpflichtet. Nun müssen wir mal sehen, wie er aus dem Rennen kommt‘, so Axel Kleinkorres nach dem Rennen.
Im Maidenrennen in Dortmund gab es beim Start große Aufregung, denn genau ín dem Moment, als sich die Startboxen öffneten, stieg der 15:10-Favorit Zantano und blieb dann mit einem Bein in der Startmaschine hängen. Gottseidank verletzte sich der Hengst dabei aber nicht schwerer, trug lediglich ein paar Schürfwunden davon.
So war der Weg frei für den Debütanten Silvaner. Der Lomitas-Sohn aus dem Besitz von Margot Herbert und im Training bei Peter Schiergen, ist ein naher Verwandter u. a. des erstklassigen Simoun.
Mit Andrasch Starke im Sattel hatte der Hengst am Toto bereits viel Anhang (27:10) gefunden, und nach langer Gegenwehr des Röttgeners Willow kam er am Ende zu einem leichten 2 1/2-Längen-Erfolg. Dritter wurde mit Urgestein ein weiteres Pferd aus dem Gestüt Röttgen. ‚Er hat sich noch etwas dumm angestellt, weitere genaue Pläne haben wir noch nicht‘. hieß es aus dem Umfeld des Siegers.
In München-Riem kamen nach zwei Abmeldungen in dem Youngster-Rennen über 1300 Meter nur noch vier Pferde an den Start. Hier gab es den erwarteten Sieg der Ammerländerin Navarra Queen, die unter Andreas Göritz als 17:10-Favoritin an den Start ging. Als einzige aus dem Quartett hatte sie bereits Rennerfahrung und zudem mit einem dritten Platz in Düsseldorf (der Sieger hieß damals Acadius) auch gute Form.
Gegen Stall Lucky Owners Alajana und die Etzeanerin Marylith kam sie nur mit den Händen geritten mit einer dreiviertel Länge Vorteil zum Zuge, was einen weiteren Youngster-Treffer für den Asterblüte-Stall bedeutete.
Den dritten Zweijährigentreffer für Asterblüte hätte es dann noch beinahe durch den Debütanten Theo Danon in Hannover gegeben, doch konnte es in der dortigen 1600 Meter-Prüfung die von Andreas Löwe trainierte Desert Prince-Tochter Simply Noble (97:10) noch besser uns siegte unter Jiri Palik sicher. Dritter wurde hier mit Oklahoma ein weiterer Röttgener.









