Er trainiert zwar in Neuss, ist aber auf der gepflegten Riemer Anlage seit Jahren ein ständiger Gast. Gemeint ist Axel Kleinkorres, der am vergangenen Dienstag seinen 50. Geburtstag feierte. Da käme ein Sieg in einem Listen-Rennen wie dem im „wettenleip-Bayerischer Fliegerpreis” als nachträgliches Geschenk alles andere als unwillkommen.
Sein Ehrentag war selbst der englischen Fachzeitung Racing Post einen Eintrag wert, die dies aber nur denjenigen zukommen lässt, die in ihrer Karriere Großes vollbracht haben, wie z. B. einen Sieg in einem Gruppe-Rennen.
Genau diese Voraussetzung hat Kleinkorres erfüllt, als der von ihm vorbereitete Shinko‘s Best im Jahr 2006 mit dem pferdewetten.de-Preis, dem früheren Großen Preis von Berlin, auf der Neuen Bult in Hannover ein Gruppe-III-Rennen gewann.
Es sollte der größte Treffer des siebenjährigen Shinko‘s Best bleiben, der sich in dieser Gesellschaft sowie in Listen-Rennen im Anschluss daran stets mit ordentlichem Erfolg hervor tat und fleißig Geld verdiente. Interessanterweise hat er aber lediglich noch einmal in einer kleineren Aufgabe gewonnen, doch seinen Hafer in den wichtigen Prüfungen für die Sprinter allemal verdient. Auch in der vorjährigen Austragung war er mit seinem Stallgefährten König Speed dabei.
Beide hinterließen eine blendenden Eindruck, nachdem sie dem favorisierten und letztendlich auch erfolgreichen Toylsome aus dem Ullmann-Stall so unerbittlich auf den Zahn gefühlt hatten, dass sie im Ziel lediglich um einen Hals bzw. eine Nase von dem Hengst geschlagen blieben.
Toylsome hatte bei dieser Gelegenheit für einen bemerkenswerten und sicher schwerlich zu übertreffenden Rekord gesorgt, indem er nämlich sein achtes (!) Listen-Rennen auf der Riemer Bahn gewonnen hatte.
Dass der Hengst im Anschluss daran noch in Köln ein Listen-Rennen und als Krönung der Karriere in Paris-Longchamp mit dem Prix de la Foret sogar ein Gruppe-I-Rennen gewann, sollte nicht unterschlagen werden.











