In jüngerer Vergangenheit war das Bavarian Classic oft Durchgangsstation einiger heißer Derbykandidaten.
Sea of Sands wurde letztes Jahr Dritter in der 2000-Meter-Prüfung, konnte aber als Mitfavorit für das Blaue Band in Hamburg nicht an die Erwartungen anknüpfen. Gleiches galt auch für Wonderful Moon, Sieger im Jahr 2020 (damals wurde die Derby-Vorprüfung in Köln über 2100 Meter ausgetragen), der als Derby-Favorit Sechster wurde und durch Grocer Jacks Disqualifikation auf Rang fünf vorrückte.
Anders in den Jahren 2019 und 2018 als die jeweiligen Sieger des Münchener Gruppe III-Highlights, Django Freeman und Royal Youmzain als Derby-Zweiter, respektive Derby-Dritter auch in Hamburg überzeugen konnte.
Seit dem gestrigen Dienstag stehen die Kandidaten für die diesjährige Ausgabe fest (Nachnennungen bis zur Vorstarterangabe am 27. April vorbehalten), denn es stand der Nennungsschluss an (zum Langzeitmarkt).
28 Dreijährige wurden eingeschrieben. Die meisten Pferde nannte Markus Klug, acht Pferde aus dem Heumarer Quartier kommen in Frage, unter anderem Gruppe III-Sieger Ardakan, Lavello und So Moonstruck sowie der gruppeplatzierte Ariolo.
Da Peter Schiergen auch den aktuellen Derbyfavorit Tünnes eingeschrieben hat, könnte es in circa acht Wochen zum Rematch des Ratibor-Rennens kommen, in dem Tünnes und Ariolo nur Zentimeter trennten. Der Champion nannte außerdem Sammarco und Quo Valore.
Weitere namhafte Kandidaten für das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen, das am 01. Mai entschieden wird, sind unter anderem der Ratibor-Dritte Dapango (Roland Dzubasz) und Millionaire (Henk Grewe). Nicht ausgeschlossen, dass sich in den nächsten Wochen der ein oder andere der ebenfalls genannten Pferde noch einen Namen macht, bevor es in Bavarian Classic geht.
Aus dem Ausland wurden zwei Kandidaten eingeschrieben, Destiny Queen (George Baker) ist dabei die einzige Stute unter den Genannten, Wido Neuroth nannte Pas de Faux.












