Acht Rennen stehen am Sonntag in Köln auf der Karte. Der Höhepunkt ist dabei natürlich der zur Gruppe II zählende und mit 70.000 Euro dotierte 82. Gerling-Preis, einer der Kölner Traditionstitel im Kalender (Zum Langzeitmarkt).
2400 Meter sind gefordert und einer der dieses Rennen wie seine Westentasche kennt ist Sirius (Andrasch Starke). Der Dashing Blade-Sohn aus dem Rennstall von Andreas Suborics kommt bereits zum dritten Mal im Gerling-Preis an den Start, 2016 belegte er Rang zwei hinter Jean-Pierre Carvalhos Ito. Für den Bergheimer Trainer könnte es am Sonntag nach Ivanhowe (2014), Guardini (2015) und eben Ito im vergangenen Jahr zum vierten Mal in Serie zum Gerling-Treffer reichen und mit dem Derby-Zweiten Savoir Vivre (Filip Minarik) wird er vermutlich den Favoriten satteln.
Ihm ist am Wettmarkt Markus Klugs Dschingis Secret, der Dritte aus dem vergangenen Derby, auf den Fersen. Adrie de Vries entschied sich für den Soldier Hollow-Sohn, Martin Seidl reitet demnach die Trainingsgefährtin Kasalla, die in Köln als Dritte im letzten Preis von Europa eine ganz starke Form zeigte. Aus Frankreich wird die von Freddy Head trainierte Tres Rock Glory (Ludovic Boisseau) an den Start kommen. „Sie gewann letztes Jahr ein Listenrennen und ist nach einem Trainingsstopp wieder voll da“, sagte Head gegenüber GaloppOnline.de, allerdings besitzt die Fastnet Rock-Tochter das niedrigste GAG aller acht Teilnehmer. Nachgenannt wurde die frische Listensiegerin Kashmar (Werner Glanz/Marc Lerner). Dr. Andreas Bolte schickt die Oaks d’Italia-Siegerin Nepal (Michael Cadeddu) in die Partie und Brisanto (Miltcho Mintchev/Jozef Bojko) vertritt neben Sirius als zweites Pferd lokale Interessen.
Weiteres Highlight ist am Sonntag der Preis des Carl Jaspers Versicherungskontors (25.000 Euro) auf Listenebene. In dem Meilen-Rennen erneuern der von Sascha Smrczek trainierte Wonnemond (Bayarsaikhan Ganbat) und Markus Klugs Degas (Adrie de Vries) ihr Duell aus der Düsseldorfer XTIP Frühjahrsmeile (GR. III). In dem stark besetzten Listenrennen kommen mit Wild Chief (Jens Hirschberger/Alex Pietsch), Millowitsch (Markus Klug/Andreas Helfenbein) und Palace Prince (Jean-Pierre Carvalho/Filip Minarik) drei weitere Gruppesieger an den Start.
Mehr zum Kölner Renntag lesen Sie in der nächsten Ausgabe der „Sport-Welt“, die am Freitag erscheint.













