Zwar wurde der Köln-Marathon bereits am 14. September entschieden, doch am Sonntag stand im Weidenpescher Park ein Ausdauer-Test der anderen Art auf dem Programm. Das mit 25.000 Euro dotierte Silberne Band auf Listen-Parkett ist mit seinen 4000 Metern das längste Flachrennen in Deutschland. Und wieder einmal ging ein deutsches Black-Type-Rennen an das französische Quartier von Henri-Alex Pantall (Zum Rennvideo).
Die von ihm trainierte Tiger Hill-Tochter Baroness Daniela (29:10) aus dem Besitz und der Zucht von Alexandre Pereira setzte sich nach einem Rennen aus dem Mittelfeld leicht gegen die beiden Mitfavoriten Tres Rock Danon und Walzertakt durch. Lange stand das Steher-Examen aber unter dem Eindruck von Lateran Accord, der unter Filip Minarik für die Pace sorgte, doch dieser war nach dieser Kraftprobe im Schlussbogen letztlich kein Siegkandidat mehr. Nun schlug die Stunde von Baroness Daniela, die in diesem Jahr bereits den Langen Hamburger nach Frankreich entführte, und die auf der Geraden in starker Manier anpackte.
Mit Jockey Fabrice Veron löste sich die Vierjährige dann auch recht locker, auch wenn Tres Rock Danon aus dem Stall von Mirek Rulec unter Adrie de Vries noch einmal alles versuchte. An die Siegerin sollte er nicht mehr heran kommen. „Sie ist eine Stute, die diese Distanz einfach mag und auch den weichen Boden liebt“, so Siegreiter Fabrice Veron gegenüber GaloppOnline.de.












