Eine Autostunde von Melbourne entfernt stand am frühen Samstagmorgen unserer Zeit mit dem Ballarat Cup ein weiteres Highlight im australischen Rennkalender auf dem Programm.
Der Ballarat Racecourse, auf dem die mit 350.000 australischer Dollar dotierte Listenprüfung ihre Heimat hat, ist auch die Heimatbahn des vom Gestüt Etzean gezogenen Lord Fandango. Klar, dass Trainer Archie Alexander mit seinem Schützling versuchen wollte die Traditionsprüfung „im Lande“ zu halten. Doch daraus wurde leider nichts. Denn obwohl der „Lord“ bis kurz vor der Zielgeraden zwar noch aussichtsreich im Vordertreffen postiert war, konnte er bereits kurz vor Erreichen der Geraden nicht mehr zulegen und wurde schnell nach hinten durchgereicht.
Am Ende belegte der Lord of England-Sohn, der als 116:10-Chance ins Rennen gegangen war und Jockey Jordan Childs im Sattel hatte, sogar nur den letzten Platz. Nach den geforderten 2200 Metern siegte schließlich der von Darren Weir trainierte fünfjährige Wallach Kiwia (69:10). Mit Riesenspeed und von weit hinten stieß der Reset-Sohn an der Innenkante durch und fing den fast schon als Sieger hochgezogenen Pilote d´Essai noch sicher ab.













