Über den einstigen Badener Salestopper Broughton wurde an dieser Stelle schon berichtet. Am Sonntag hatte er im schottischen Musselburgh seinen zweiten Auftritt über Hürden, über die er bereits auf Gruppe II-Niveau debutiert war. Mitte Dezember war der nun Vierjährige dabei um einen Kopf von Fox Norton geschlagen Zweiter geworden und hätte vielleicht schon gewonnen, wenn sein Jockey Denis O’Regan gegen den routinierteren Gegner fester an seine Siegchance geglaubt hätte.
Der Ehrenrang 16 Längen vor dem damaligen Favoriten auf Rang drei war aber natürlich eine Klasseform. Das sahen auch die Wetter so, denn der am Vortag von der einheimischen Fachpresse für 32:10 vorausgesagte Listen-Favorit ging letztlich für 18,3:10 auf die Reise.
Und im Stile eines Unschlagbaren entledigte er sich nach drei Flachsiegen im Jahr 2013 auch seiner Hürden-Maidenschaft. Im Vordertreffen immer bestechend galoppierend, zog er auf der Geraden ohne sichtbare Anstrengung auf fünf Längen vom mitfavorisierten Clarcam davon, der fast vier Längen vor dem Außenseiter Thorpe problemlos Platz zwei im Achterfeld hielt.
Broughton wurde 2011 auf der großen Jährlingsauktion in Baden-Baden für 220.000 Euro dem Darley-Agenten John Ferguson zugeschlagen und lief zunächst für Scheich Mohammeds Sohn Scheich Hamdan jr. . Er stammt von Teofilo aus der als Zweijährige in Frankreich auf Gruppe II-Niveau erfolgreichen Artan-Tochter Bocassini.
Nun vorbereitet von John Ferguson heißt sein Besitzer Bloomfields, wohinter wohl Ferguson selbst steckt. Das Rennen am Sonntag war das Trial für das Triumph Hurdle, und auf dieses Gruppe I-Hürdenrennen am vierten Tag des Cheltenham Festivals am 14. März dürfte auch Broughton nun zielen.
Im Langzeitmarkt auf RaceBets.com ist er dafür nun co-vierter Favorit bei 170:10, wenn Le Rocher momentan bei 80:10 favorisiert wird. (Zum Langzeitmarkt)












