Noch mehr als drei Monate sind es bis zur 132. Harzburger Galopprennwoche, wo sich am 16. Juli wieder die Boxen für fünf Renntage auf der Bahn am „Weißen Stein“ öffnen. In der Kommandozentrale des Harzburger Rennvereins laufen die Vorbereitungen aber schon auf Hochtouren, man will dem Publikum und den Wettern auch 2011 wieder einiges bieten.
In der vergangenen Woche wurden die Ausschreibungen für die Rennen beim Dachverband in Köln abgegeben. Der Knüller: Wie im Vorjahr gibt es in diesem Jahr wieder vier „Superhandicaps“ mit einem Preisgeld von insgesamt 80.000 €. „Superhandicaps“ sind Basisrennen des Turfs, die mit einem besonders hohen Preisgeld ausgestattet sind.
„Die Resonanz bei Besitzern und Trainern im letzten Jahr war überwältigend“, sagt Rennvereins-Präsident Wilhelm Baumgarten, „bei den Superhandicaps herrschte richtige Derbystimmung. Das wollen wir 2011 wiederholen,.“
Deshalb gibt es wieder zwei „Supersamstage“ im Harz. Zwei dieser Rennen werden am 16. Juli zur Eröffnung der Rennwoche ausgetragen, die beiden anderen eine Woche später, am 23.Juli. Stets geht es über die neutrale Distanz von 1850 Meter, es gibt jeweils 20.000 € zu verdienen.
Das Besondere: Wer am ersten Wochenende startet, kann sieben Tage später nochmals antreten. Theoretisch kann ein Pferd ein „Superhandicap“ also zweimal gewinnen.
Deutschlands Spitzentrainer haben also in der nächsten Woche allerhand Arbeit. Es gilt, geeignete vierbeinige Kandidaten für diese Rennen zu finden. Denn bereits am 19. April ist Meldeschluss für die Harzburger „Superhandicaps“.









