Immer mehr bestätigte oder hoffnungsvolle Grand Prix-Asse werden verkauft und wandern ins Ausland ab, weil ihre Besitzer dem australischen Geldsegen oder den Petro-Dollars aus Katar verständlicherweise nicht widerstehen können. Zum Jahreswechsel waren es gestandene Gruppe-Größen wie Ivanhowe und Flamingo Star oder der derzeitige Derbyfavorit Shimrano, die nach Australien verkauft worden sind und sich auch zum Teil bereits Down Under im Training befinden.
Der nächste Galopper aus der Rubrik hoffnungsvoller Dreijähriger oder besser „Derbypferd“, der den Besitzer gewechselt hat, ist der blaublütig gezogene Fährhofer Cape Cross-Sohn Karpino. Der Dreijährige mit dem Deckhengst-Papier aus der vornehmem Aga Khan-Familie von u.a. dem früheren Derbysieger (1988) Kahyasi wird zukünftig die Farben von Sheikh Fahad Al Thanis Rennsport-Unternehmen Pearl Bloodstock tragen.
Karpino, der im vergangenen Jahr bei seinem Rennbahn-Debüt beim bislang einzigen Karriere-Start eine Maidenaufgabe in Hoppegarten völlig überlegen mit vier Längen löste und im Wöhler-Quartier unter den dort stationierten Galoppern aus dem Derbyjahrgang sehr hohes Ansehen genießen soll, wird allerdings weiter bei Andreas Wöhler in Training bleiben. Wöhler trainiert u.a. auch den hoch talentierten, bei zwei Starts ungeschlagenen Dreijährigen Rogue Runner, der ebenfalls aus Fährhofer Zucht kommt, für Katar-Interessen.











