Der Weihnachtsrenntag auf dem Mülheimer Raffelberg entwickelt sich vor vielen Zuschauern so langsam aber sicher zu einem Außenseitertag. Denn nicht nur bei den sieglosen Dreijährigen war am Ende ein Außenseiter vorne, auch in den beiden darauffolgenden unteren Handicaps hatten die Favoriten, zumindest im Kampf um den Sieg, nichts zu bestellen.
Über 1300 Meter triumphierte der von Ralph Schaaf für den Stall Berotti trainierte Diotti (10,2). Nach einem gut eingeteilten Ritt von Stefanie Koyuncu behielt der Tertullian-Sohn am Ende knapp die Oberhand gegen den außen immer stärker werdenden Star Gypsy. Rang drei ging ebenfalls nicht weit zurück an Parion.
Eine gute halbe Stunde später gab es durch die 19,7-Chance Conistone gleich die nächste Überraschung. Durch ihren Vater Poet´s Voice sicher auf schwerem Boden nicht im Nachteil, übernahm die von Elisabeth Storp für Ulrich Heinrich Scherello trainierte Fünfjährige eingangs des Schlussbogens das Kommando und gab dieses von Siegreiter Jozef Bojko hart an der Innenkante gehalten auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Rang ging dahinter an Shy Moon, der keine Mühe hatte den aus einer kleinen Pause kommenden aber lange gut gehenden Marientaler in Schach zu halten.













