Au?enseiter gewinnt den Sprint – Abbadjinn ohne Chance

Wie Poseidon Adventure in der Hong Kong Vase, so war auch Peter Raus Abbadjinn, Deutschlands bester Flieger, unter Terence Hellier als großer Außenseiter (650:10) in den Hong Kong Sprint, das über 1200 Meter führende, mit 12 Millionen HK Dollar dotierte Gruppe I-Rennen gegangen. Und genau wie der Figge-Schützling war auch er ohne Chance.

In dem fantastisch besetzten Rennen lag er stets im hinteren Teil des Feldes, kam schließlich als Zehnter der dreizehn Starter, allerdings nicht einmal vier Längen hinter dem Sieger, über die Linie.

Es gab in dieser Prüfung eine riesige Überraschung, denn nicht der unter Pari-Favorit Apache Cat, der australische Star, war am Ende vorne, sondern der 679:10-Außenseiter Inspiration, ein fünfjähriger, in Australien gezogener Flying Spur-Sohn aus dem Stall von Hong Kong-Trainer John Moore.

Mit einer Nase Vorteil konnte er Green Birdie, der zu den stärker gewetteten Pferden zählte, auf Platz zwei verweisen, dann war es eine halbe Länge bis zu Apache Cat, der am Ende noch einigen Boden gutmachen konnte, aber einfach zu spät kam.

Bester Europäer war wie erwartet Freddy Heads Schimmel Marchand d’Or, doch hatte der Sieger des Prix de l’Abbaye nicht das allerbeste Rennen und landete nur auf dem sechsten Platz. Moorhouse Lad (Trainer Bryan Smart), das dritte europäische Pferd im Rennen wurde nur Vorletzter.

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