Anlässlich der Derby-Woche absolviert der dreijährige Shot to nothing (Foto: Trainer Christian Sprengel) seine bislang schwerste Aufgabe der Karriere, wenn er am Freitag in Hamburg im Ausgleich II über 1200 Meter antritt. Schon weitaus härtere Bewährungsproben hatte das mit 60,5 kg antretende Höchstgewicht Smarten Die zu bewältigen, die unterschiedliche Ergebnisse brachten.
Zuletzt ging er in einem Listen-Rennen in Mailand an den Start, spielte als Achter aber nur eine untergeordnete Rolle. Der Hengst kommt aus dem Stall von Erika Mäder, die am vergangenen Sonntag mit Four Dancers den glänzend besetzten Ausgleich I gewann. Genau die Hälfte ihrer sechs Starts hat die von Hans-Jürgen Gröschel in Hannover vorbereitete Irika gewonnen, deren beide Elternteile auf den kurzen Strecken zu Hause waren.
Zu den Sieganwärtern ist auf jeden Fall die für den Galopp Club Süddeutschland startende und von Manfred Weber in Iffezheim trainierte Wonderful Life zu rechnen, die in der laufenden Saison ausnahmslos gute Leistungen bot, allerdings noch auf einen vollen Erfolg wartet. Mit Andrasch Starke hat man sich einen Reiter geholt, der dieses Vorhaben in die Tat umsetzen kann. Nicht unerwähnt bleiben darf Kung Hei, der vor einem Jahr an gleicher Stätte und über die gleiche Distanz als Zweiter eine starke Vorstellung gab.
Im Hürdenrennen, das an Walter Heitmann, Prix d‘ Amerique-Sieger 1953 mit Permit, erinnert, scheint es auf ein Duell der Championatsställe von Elfi Schnakenberg und Christian von der Recke hinaus zu laufen, doch das mit drei Starten größte Kontingent bringt Andrea Bertram an den Start.
Eine besondere Attraktion stellt alljährlich das Trainerreiten dar, in dem mit Peter Schiergen ein Mann vermisst wird, der sonst immer an den Start ging. Man darf gespannt sein, wer von den acht Reiterinnen und Reiter über die beste Kondition verfügt und sein Pferd als Ersten über die Ziellinie bringt. Insgesamt gibt es zehn Rennen, erster Start ist um 16.30 Uhr.











