Als zweiter Höhepunkt stand in Düsseldorf nach dem Zweijährigen-Rennen der Ausgleich II auf der Karte. Das Rennen schien im Vorfeld ziemlich offen, einen heißen Favoriten gab es nicht wirklich und so konnten gleich mehrere Pferde hier Siegchancen anmelden. Eines davon hieß Finoras. Der von Markus Münch trainierte Samum-Sohn ging als 42:10-Chance auf die langen 2950 Meter.
Doch im Schlussbogen schien es für den Wallach eng zu werden, denn Stephen Hellyn nahm die Arbeit frühzeitig auf. Doch mit zunehmender Distanz fand Finoras die höhere Übersetzung und kam so richtig ins Rollen. Dahinter belegten Fresh Skyline und Nordsommer die weiteren Plätze (Zum Video). „Wir wollten sehen, ob er die Distanz kann“, sagte Finoras‘ Züchterin Christiane Weil-Daßbach vom Gestütz Etzean. „Er soll nun in das St. Leger nach Dortmund gehen.“
Eine Überraschung gab es im Ausgleich III über 2200 Meter als sich der 101:10-Außenseiter Las Fuentes – nach Disqualifikation von Danon Attacker – aus dem Quartier von Sebastian Krzysztof Kludka unter Martin Seidl durchsetzen konnte. Der zweite Ausgleich III über 1400 Meter ging nach Holland an den Stall von Anthonius Franzen. Unter Andreas Suborics gewann der 26:10-Favorit Severus.
Nach drei erfolglosen und nicht immer glücklichen Versuchen auf dem Grafenberg hat nun auch Tjerk seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Der von Philip Jonkhart trainierte Paolini-Sohn gewann den Ausgleich IV über 1700 Meter unter Alex Pietsch, der nur eine halbe Stunde später nachlegte und auf dem von Jens Hirschberger trainierten Auenqueller Daring Art (22:10) das Dreijährigen-Rennen über 1500 Meter gewinnen konnte. Das letzte Rennen der Karte ging durch Balu (45:10) an den Stall von Julia Römich. Unter Ian Ferguson hatte With Approval-Sohn in einem weiteren Rennen über 2950 Meter den längsten Atem und gewann gegen Scataro.













