Zwar hatte Adrie de Vries in den Haupt-Rennen der Münchener Sonntags-Karte mit den Siegen nichts zu schaffen, doch der Niederländer zeigte im Rahmenprogramm einmal mehr seine ganze Klasse. Der aktuell in Top-Form reitenden Führende der deutschen Jockey-Statistik fügte seinem Rennrekord 2014 zwei weitere Siege hinzu.
Gleich im Opener der Karte, ein Altersgewichtsrennen über 2000 Meter, war Adrie de Vries auf der von Peter Schiergen trainierten Ebbesloherin Sine Tempore (21:10) zur Stelle. Die vierjährige Monsun-Tochter gab am Sonntag ihr spätes Lebens-Debüt, zeigte sich aber gleich von bester Seite. Auf den Plätzen landeten Classic Blues und Ti Suela.
Nur eine halbe Stunde später war es wieder Adrie de Vries. Dieses Mal ritt der ‚fliegende Holländer‘ die von Axel Kleinkorres trainierte Itschou (38:10). Im Finish des Ausgleich III über 2200 Meter bewies de Vries Stärke und verwies Superkate und die unter 63 Kilo hervorragend laufende Eternal Power auf die Plätze.
Einen Favoriten-Sieg gab es im Ausgleich I (22.500 Euro) über 2000 Meter. Der 16:10-Favorit Letro aus dem Quartier von Waldemar Hickst siegte unter Stephen Hellyn gegen Foreign Hill und Rossetti. Für den Ittlinger Seriensieger war es bereits der vierte Sieg en suite. Der Ausgleich II über die Meile ging an John David Hillis. Die von ihm betreute 187:10-Außenseiterin Phandora gewann unter Liam Jones gegen Lilydale und Delicate Delight.
Der zweite Ausgleich II (2200 Meter) war ein voller Erfolg für den Riemer Trainer Wolfgang Figge, der mit Pearl Royale (66:10, Alexander Vilmar) und dem Sieger des österreichischen Derbys Liebesbrief (Andreas Suborics) die beiden Erstplatzierten stellte.










