„Es sieht nach einem Weltklasse-Feld aus“ – eine Parole, die der Veranstalter jedes großen Rennens stets vor dem jeweiligen Meeting in die Welt hinaus posaunt. So auch in diesem Jahr kurz vor dem Breeders’ Cup im kommenden Monat. Doch dieses Mal scheinen die Verantwortlichen richtig zu liegen. Im Classic sieht es nach einem der besten Felder der jüngeren Vergangenheit aus!
Der heiße Favorit ist der Sheikh Mohammed-Hengst Bernardini. Der A.P. Indy-Sohn gewann seinen Aufgalopp in den Jockey Club Stakes in überlegener Manier, rangiert seit diesem Tag klar auf der Pole Position der weltweiten Wettmärkte.
Doch die Gegnerschaft hat es in sich: Lava Man gewann die letzten sieben Rennen in Serie, der südamerikanische Import Invasor siegte bereits in vier Gruppe I-Rennen seit seiner Umsiedlung und mit George Washington schickt Aidan O’Brien immerhin den vermeintlich besten Dreijährigen Europas! Dazu kommen mit dem letztjährigen Classic-Zweiten Flower Alley und dem eisenharten Engländer David Junior weitere Hochkaliber.
Der Classic hat es also dieses Mal tatsächlich in sich. Ganz Turf-Europa wird gespannt Richtung Kentucky schauen, wenn sich der Guineas-Sieger George Washington erstmals in seinem Leben auf Sand versuchen wird.
Einmal schrammte die Operation O’Brien in genau dieser Mission nur knapp am Sieg vorbei. Giant’s Causeway unterlag bei seinem ersten und einzigen Sandbahnstart nur hauchdünn dem Amerikaner Tiznow.












