AUS: Nur Black Caviar-Bruder zu stark f?r Mega-Mawingo

„Er lässt sich in diesem Jahr deutlich besser an als 2012.“ – Dieses Zitat von Mawingos Trainer Anthony Freedman ist etwa zwei Wochen alt und wurde hier in der vorletzten Woche in einer Vorschau auf die CF Orr Stakes am Samstagmorgen in Caulfield veröffentlicht.

Da hatte der Trainer Kerrin McEvoy für den Ritt auf dem Ex-Schlenderhaner verpflichtet, auf dem letztlich aber Craig Williams Platz nahm. Auf Gruppe I-Niveau ging es um 6:30 Uhr MEZ für Mawingo über eigentlich recht kurze und sicher kaum optimale 1.400 Meter.

Die mussten dem klaren Favoriten All Too Hard als Bruder der ungeschlagenen Sprinterin Black Caviar eigentlich besser passen, obwohl der Dreijährige zuletzt auch schon auf der Mitteldistanz überzeugt hatte.

Nach dem Start war King Muhfasa für die gute Pace verantwortlich, bei der Mawingo das Rennen naturgemäß im Hintertreffen aufnahm. Aber auch Jockey Dwayne Dunn zeigte viel Vertrauen in seinen natürlich favorisierten All Too Hard, der sogar Letzter war und dort auch bis zum Ausgang des Schlussbogens liegenblieb.

Auf der Zielgraden zeigte der 21:10-Favorit dann seine ganze Klasse und überspurtete das Feld an der Außenseite. Sein Sieg war bereits in trockenen Tüchern, als Mawingo noch riesig anpackte und auf den letzten Metern ohne echte Siegchance noch bis auf eine halbe Länge zu ihm auflief. Dabei hatte Mawingo Eingangs der Geraden keine freie Passage und wäre bei einem optimalen Rennverlauf ganz nah dran gewesen. Das war Mega-Mawingo!

Etwa einen Hals hinter dem Tertullian-Sohn (klicken Sie auf den Namen Tertullian und finden Sie alles über den Stallion Tertullian bei Stallions-Online.de) kam auch Mr Moet spät noch stark auf und sicherte sich Platz drei in einem Rennen, das auf schneller Bahn bei 1:22.83 gestoppt wurde. Im Neunerfeld gab es satte 38:10 auf Platz für Mawingo und 221:10 auf die Zweierwette.

Das waren sicher gute Quoten, zumal der Toto drei Teilnehmer als überfordert auswies. Der Festkurs auf den Sieger lautete auf RaceBets.com sogar 25:10, Mawingos Platzquote dort 50:10 in Verbindung mit den offerierten 210:10 auf Sieg.

Hochinteressant waren auch die Spezialwetten des Partners des deutschen Galopprennsports: Festkurs 70:10 auf den Platzzwilling All Too Hard-Mawingo waren ebenso eine wohl gute Offerte wie ein Geschwister-Doppel, das wahrscheinlich am nächsten Samstag ausgezahlt wird.

40:10 auf die Siegschiebe der Halbgeschwister All Too Hard in den CF Orr und Black Caviar in den Lightning Stakes dürften annähernd das Doppelte dessen sein, was es mit den Toto-Quoten in einer Siegschiebe geben würde, wenn Black Caviar wie allgemein erwartet ein siegreiches Comeback geben würde. Bei den 40:10 handelte es sich vermeintlich um einen reinen Werbekurs für den Eintritt in den internationalen Wettmarkt, welchen RaceBets.com aktuell vollzieht.

Das oben erwähnte Zitat des Mawingo-Trainers ging übrigens so weiter: „Im Anschluss an die CF Orr Stakes hat er neben dem Australian Cup am 9. März viele Alternativen, später auch in Übersee. Ich liebäugle mit dem Singapore International Cup im Mai in Kranji, aber dafür müsste vorher alles perfekt laufen.“ Am Samstag ist dafür jedenfalls der Grundstein gelegt worden! (Zum Langzeitmarkt)

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