Eins ist sicher: Am kommenden Samstag wird es auf dem Kurs in Halle im Großen Preis des Gestüts Röttgen so richtig zur Sache gehen. 13 Dreijährige zielen auf die dicke Börse, wenn insgesamt 37.000 Euro im Auktionsrennen ausgeschüttet werden. Ein „Rausgucker“ ist im Feld nicht unbedingt zu erkennen, auch wenn die von Werner Baltromei trainierte Glady Romana mit einem GAG von 83,5 Kilo schon recht deutlich in der Pole-Position steht.
Sie ist vor dem frischen und beeindruckenden Ausgleich III-Sieger Lavallo (75,5, Foto) sowie Big Titus (74) platziert. Letztgenannter ist immerhin noch ein siegloser Hengst, doch der im Mai als Favorit ins Bremer Auktionsrennen gegangen war, dann eine Pause einlegen musste und zuletzt in Bremen bereits gefallen konnte, obschon der Rennverlauf gegen ihn war.
Mit gewonnener Kondition könnte Big Titus nun eine entscheidende Rolle spielen. Lavallo zeigte zuletzt in Köln sein wahres Gesicht, mit Seitenblendern wirkte der Hickst-Schützling wie verwandelt und deklassierte die Konkurrenten mit sechs Längen Vorsprung, es hätten auch gut und gerne doppelt soviele sein können. Glady Romana bringt die Empfehlung eines vierten Platzes aus dem Kölner Listen-Rennen mit.
Als frischer Sieger reist der von Erika Mäder im Stadtwald trainierte Cutting Edge nach Halle, während der Sieg von Mountain Hill während der Hamburger Derby-Woche zustande kam und er anschließend in anspruchsvoller Gegnerschaft unterwegs war. Der verbesserte Electric Tiger muss einen weiteren Sprung bewältigen, die Distanz könnte für ihn (siehe auch Nachgehakt mit Uwe Stoltefuß auf dieser Seite) möglicherweise etwas zu kurz sein.
Browning Dream ist der teuerste Jährling im Auktionsrennenfeld, könnte hingegen nach den letzten Eindrücken auf passender Distanz unterwegs sein und sollte keinesfalls unterschätzt werden (Zum Langzeitmarkt).









