Die üppige Siegbörse von 52.000 Euro gibt es am Samstag im bwin BBAG Auktionsrennen in Dresden zu gewinnen. Neun Kandidaten wurden für die 1200 Meter Prüfung eingeschrieben und bewerben sich um die sieben zu verteilenden Preisgelder. Auf der Suche nach einem klaren Favoriten ist es nicht unbedingt einfach, eine klare Antwort zu geben. Gesucht wird der Nachfolger von Vanjura (Foto), die dieses Rennen im letzten Jahr gewann.
Vom Handicapper mit einem GAG von 85 kg am höchsten eingeschätzt ist Prince de la Nuit (W. Figge/K. Kerekes), gefolgt von Postillion (GAG 83 kg) aus dem Stall von Peter Schiergen mit Filip Minarik im Sattel, wobei Postillion schon mehrfach in ähnlichen Aufgaben vorne mitmischte.
Dies könnte ihn schon mit in den Favoritenkreis erheben, in den auch Laric (Hans-Jürgen Gröschel/W. Panov) gehört. Der Stall des in Hannover ansässigen Trainers ist gut in Schwung und Laric konnte bei ihrem letzten Start in München gewinnen, hinterließ dabei einen guten Eindruck ebenso wie Egalite (S. Smrczek/St. Hofer) unlängst in Bad Doberan, als die Areion-Tochter als Zweite über die Linie ging und ihr Trainer unmittelbar nach dem Rennen den nächsten Start im Auktionsrennen in Dresden ankündigte.
Erstmals für Nina Bach kommt Miss Pearl (E. Pedroza) an den Ablauf. Die Big Shuffle-Tochter startete ordentlich in die Saison, danach gelang bei zwei Starts im Ausgleich III nicht mehr viel.
Nina Bach: „Nach dem Start in Hamburg ist Miss Pearl zu mir in den Stall gekommen. Die Umstellung hat der Stute nach meiner Meinung ganz gut getan und sie hat sich positiv entwickelt. Ich denke zwar nicht, dass eine Chance auf den Sieg besteht, aber ein Preisgeld sollte schon möglich sein.“
Mit ähnlichen Ambitionen schickt auch Stefan Richter Timara (St. Hellyn) in die Partie, die in Magedburg ihre Maidenschaft ablegte und dabei schon Egalite hinter sich ließ.
Stefan Richter: „Das Rennen ist nicht allzu schwer besetzt und Timara ist gut auf dem Posten. Sie ist allerdings vom Rennverlauf abhängig, braucht ein ungestörtes Rennen von der Spitze, auch sollte der Boden nicht zu weich sein. Unter den Voraussetzungen schicke ich die Stute mit einem positiven Gefühl in das Rennen.‘









