„Hamburg macht Derby!“ Schon seit ewigen Zeiten. Und das ist gut so. Auch wenn den Verantwortlichen in der Hansestadt der Wind kräftiger denn je ins Gesicht bläst, man stellt sich den neuen Herausforderungen, will den Standort Hamburg als Ausrichter des wichtigsten Rennens im deutschen Turf unbedingt halten und pflegen.
Aber auch von „draußen“ erhält man die entscheidenden Signale. So äußerte sich Dr. Andreas Jacobs noch vor wenigen Wochen in Baden-Baden: „Das Derby ist dort, wo es hin gehört – in Hamburg.“
Für die Rennsportfreunde ist die Derby-Woche zu einer „Kult-Woche“ geworden. Nicht vergleichbar mit Iffezheim, wo man sich in Baden-Baden mindestens zweimal am Tag sieht. Die Millionenmetropole Hamburg bietet alternativ zur Rennwoche jede Menge Attraktionen und wenn am Finaltag das Deutsche Derby entschieden wird, dann „brennt in Horn der Baum“.
Renn-Club-Präsident Eugen Andreas Wahler hatte bereits vor Wochen in einer – für deutsche Verhältnisse – nahezu als sensationell besuchten Presse-Konferenz auf dem Gestüt Kerbella bei Hamburg mächtig die Werbe-Trommel gerührt.
Am Samstag heißt es endlich „Boxen auf“ zur 142. Derby-Woche im „Sparda-Derby-Park“ wie die Rennbahn nun benannt wird. Im Mittelpunkt des ersten Meetingstages steht das Franz-Günther von Gaertner-Gedächtnis-Rennen und somit wird in dieser Gruppe-III-Prüfung an einen Mann erinnert, der für den deutschen Rennsport und explizit für Hamburg über Jahre Großes geleistet hat. Zum Langzeitmarkt
Mit Godolphins Emerald Commander rückt ein Gast aus England in die Boxen ein, der im letzten Jahr im Iffezheimer Darley-Oettingen-Rennen unseren Spitzenmeilern nur so davon lief.
Terence Hellier hat die Ehre, sich den weltberühmten blauen Dress überzustreifen. Aus deutscher Sicht dürfte der in diesem Jahr noch unbezwungene Alianthus (Foto) allerdings als ein echter Herausforderer angesehen werden. Inklusive zweier Trabrennen schießt man am Samstag gleich aus vollen Rohren und bietet elf Prüfungen an.









