Alle Hoffnungen, die man in den Auenqueller Oriental Tiger (Foto rechts) vor Jahrsfrist gesetzt hat, konnte er erfüllen, auch wenn es mit einem Sieg nicht geklappt hat. Leider hatte er ein ums andere Mal keinen optimalen Rennverlauf, zudem ist er alles andere als ein einfacher Geselle, Starts mit ihm sind schon für alle Beteiligten mit einem erhöhten Pulsschlag verbunden.
Bei seinen ersten beiden Starts ist er jeweils mit Scheuklappen gelaufen, dieses Hilfsmittel will man jetzt wieder anlegen, zumal nach den Schrecksekunden von Köln.
Unter der Überschrift „Pech und Pannen“ ist auch das letzte Laufen des Jahres zu sehen, als er im Preis von Europa an der ersten Ecke geradeaus ging. „Hochachtung vor Andreas Boschert, dass er ihn wieder gerade gerichtet hat, dann weitergeritten ist“, kommentiert Uwe Ostmann im Nachhinein diese Vorstellung, „er ist dann ja noch Vierter geworden, es war wohl seine beste Leistung überhaupt.“
Natürlich stehen für den bereits blendend aussehenden Oriental Tiger die relevanten Grand Prix-Rennen an. 2400 Meter sind für ihn nicht das geringste Thema, „der Boden kann auch richtig tief sein“, heißt es zu dem großen Kämpfer. Das erste Ziel wird der „Große Preis“ des Frühjahrs-Meetings in Baden-Baden sein, ob er vorher schon einmal läuft, bleibt abzuwarten. Er wird auch eine Nennung für den Prix de l’Arc de Triomphe bekommen.












