Zwei Starts hatte Georg Baron von Ullmanns dreijähriger Hernando-Sohn Alianthus bislang in seiner Karriere bestritten. Und beide Male hatte er seine Konkurrenten ziemlich locker beherrscht. Doch zuletzt in Baden-Baden handelte es sich in Iffezheim gerade einmal um einen Ausgleich III.
Aber sein Betreuer Jens Hirschberger (Foto) hatte offenbar großen Mumm auf Alianthus und wagte am Sonntag in Bremen einen Quantensprung. Er sattelte seinen Schützling in der EBF – European Breeders Fund Meile, einem mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen über 1600 Meter.
Und dieses Vertrauen wurde voll belohnt. Denn der 42:10-Co-Favorit meisterte auch diese Aufgabe und kam mit anderthalb Längen hin. Der Richter charakerisierte diese Vorstellung mit Kampf, doch hätte man auch auf sicher erkennen können.
An der Außenseite entlockte Filip Minarik Alianthus gewaltige Reserven. Hart fühlte Beltanus dem Ullmann-Hengst auf den Zahn. Auch der ganz außen eingesetzte Le Big (Andrasch Starke) und Castiglione (Alexander Pietsch) waren nicht weit weg.
Und wo war der heiße 19:10-Favorit Schützenjunker? Terry Hellier saß in einem sehr schnellen Rennen früh auf einem geschlagenen Pferd und endete mit dem Ostmann-Vertreter auf einem der letzten Plätze.
‚Wir hatten schon einigen Mumm. Die Frage war nur, ob Alianthus noch zu grün sein würde‘, erklärte Jens Hirschberger. ‚Aber er war schon reif genug. Vielleicht absolviert er noch einen Start in Frankreich.‘











