Der PMU-Afterwork-Renntag am Mittwoch auf dem Düsseldorfer Grafenberg stand im Zeichen einiger kochend heißer Favoriten. Vier Pferde gingen bei der 9-Rennen-Karte zu einer Quote unter 20:10 an den Start, und drei von ihnen konnten auch gewinnen. Doch der Reihe nach. Zunächst war es im Sieglosenrennen für die Dreijährigen über 2200 Meter der von Waldemar Hickst für das Gestüt Hof Vesterberg trainierte Western Dancer, der seinem guten Ruf, der ihm wohl vorauseilte, gerecht wurde. Der Debütant ging unter Alexander Pietsch als 18:10-Chance ins Rennen, und setzte sich gegen den Asterblüte-Hengst Night Hawk auch leicht durch (Zum Video).
Noch deutlich kürzer, nämlich 12:10, stand die von Jens Hirschberger trainierte Auenquellerin Auenlee (Adrie de Vries) bei ihrem Start im Stutenrennen der Dreijährigen über 2200 Meter. Und auch wenn es im Ziel nur eineinhalb Längen waren, die sie von der Zweitplatzierten Limario-Schwester Limara trennten, mussten die Anhänger der Diana-Kandidatin eigentlich nie schwitzen (Zum Video).
Für die kürzeste Quote des des gesamten Renntages, nämlich 11:10, kam Waldemar Hicksts Abendwind unter Alexander Pietsch im Altersgewichtsrennen über die Meile an den Start. Doch hier war Zittern bis zur Linie angesagt, denn der von Linus Flade trainierte Belango, und auch Cloud erwiesen sich als hartnäckige Gegner. Alexander Pietsch musste auf dem Gruppesieger schon alle Register ziehen und genau auf der Linie hatte es der Favorit geschafft. Mit einem Kopf-Vorsprung siegte der Wiesenpfad-Sohn (Zum Video).
13:10, zu dieser Quote ging der letztjährige Derby-Dritte Open your Heart bei seinem Comeback, das gleichzeitig der erste Start für seinen neuen Trainer Henk Grewe war, ins Rennen. Nachdem Aladin und Bubble Tee abgemeldet worden waren, stellten sich ihm nur drei Gegner, doch sollte es nur zum zweiten Platz reichen. Stärker als der Favorit war Markus Münchs Finoras. Der Samum-Sohn (28:10) setzte sich unter Stephen Hellyn am Ende sogar leicht durch, und kam zu seinem ersten Sieg überhaupt (Zum Video).
Musste Henk Grewe hier eine Niederlage hinnehmen, so konnte er sich eine halbe Stunde zuvor über den Sieg seines Schützlings Red Pepper (Martin Seidl, 79:10) freuen. Sport-Welt-Leser könnten den Vierjährigen vielleicht gewettet haben, denn im „Nachgehakt“ hatte der Kölner Coach abgekündigt, dass er eine gute Leistung des Salutino-Sohnes erwartet.
Für die höchste Siegquote des Tages sorgte im Ausgleich IV über 1500 Meter, der von Antonius Frantzen für Lucien van der Meulen trainierte Severus, der Start-Ziel unter Anna van den Troost zur Quote von 121:10 nach Hause kam und damit auch bei seinem dritten Start auf Gras ungeschlagen blieb.










