Zwei Nachnennungen für das Deutsche Derby. Die Supermächte Coolmore und Godolphin kommen. Doch welche Auswirkungen haben die zwei neuen Kandidaten im Derbyfeld auf den Wettmarkt für das Rennen der Rennen? Unmittelbar, nachdem am Montagmittag die offizielle Derbyliste die Runde machte, öffnete RaceBets den Wettmarkt für das Gruppe I-Rennen am Sonntag wieder (Zum Langzeitmarkt).
Und wirklich viel hat sich nicht getan. Die zwei Supermächte beeindrucken den offiziellen Wettanbieter des deutschen Galopprennsports nicht stark genug, den Sea The Moon-Kurs deutlich anzuheben.
Drei Punkte ging es dann aber doch nach oben. Aus den 25:10, die die letzten Wochen wie in Stein gemeißelt schienen, sind nun 28:10 geworden. Das ist zugleich der höchste Kurs auf Sea The Moon seit knapp drei Wochen.
Auch bei den anderen deutschen Kandidaten ging es durch Geoffrey Chaucer und Pinzolo leicht nach oben. So ist Swacadelic erstmals seit seinem dritten Rang in der Union wieder für einen dreistelligen Kurs zu haben. Genau 100:10 gäbe es aktuell im Sieg-Fall des Adlerfug-Sohnes aus dem Rennstall von Jean-Pierre Carvalho. Die Kurse auf Lucky Lion (80:10) und Wild Chief (80:10) haben sich kaum verändert.
Geoffrey Chaucer eröffnete am Mittag mit 50:10, während RaceBets dem Godolphin-Vertreter Pinzolo mit einem Kurs von 140:10 nicht wirklich eine Sieg-Chance im Derby einzuräumen scheint. Letzte Woche ließen sich beide Pferde zusammen unter „ein nachgenanntes Pferd“ als Stall noch für 80:10 bewetten.
Eins ist gewiss: Sea The Moon wird am Sonntag als großer Favorit in die Boxen des Rennens einrücken. Gut möglich, dass das Hamburger Publikum ihn in eine noch deutlichere Favoritenrolle wettet. Aufgrund der gigantischen Stallform von Aidan O’Brien und des großen Namens ist ebenfalls damit zu rechnen, dass die Nummer 5 im Feld, Geoffrey Chaucer, als zweiter Favorit auf die 2400 Meter-Reise gehen wird.











