Auch bei der Neuauflage des Dubai Racing Carnivals im Januar wird der Deutsche Rupert Plersch mit von der Partie sein. „Nach Dubai wird dieses Jahr eine kleinere Gruppe gesandt, es handelt sich um vier Pferde aus Südafrika und eine Neuerwerbung aus England: Golden Riviera, Perfect Season, Blank Cheque, und Western Fever, alles vierjährige Wallache aus Südafrika.
Alle werden von Herman Brown trainiert und befinden sich bereits in England nach einer zweimonatigen Quarantäne in Südafrika und sind wohlbehalten in England im Rennstall von Jim Hayes eingetroffen. Dort werden Sie im November für Dubai vorbereitet und Anfang Dezember dorthin gebracht.
Zusätzlich wurde erst kürzlich noch ein vierjähriger Wallach, Lipocco (von Piccolo), erworben, der gute Form gezeigt hat und laut Herman Brown vielversprechend für Dubai ist.
Die einzige Stute, die nach Dubai gehen sollte, Annawood, Zweite in den Oaks in Durban, ging leider am Anfang der Quarantäne in Kapstadt infolge einer Kollik ein, was sicherlich ein herber Verlust auch im Hinblick auf meine Zucht-Aktivitäten darstellte.
Die ersten erwähnten Pferde haben Gruppe-Niveau, die beiden anderen sind Hoffnungsträger, denen ich zutraue, auf Gruppe-Niveau aufzusteigen. Nach der Dubai-Saison werden die Pferde nach Europa gehen.
Peace Royale (Foto, auch im Katalog in Newmarket) wird wahrscheinlich auch nach Dubai mit Andreas Wöhler bzw. Manfred Hofer gehen. Das Cape Verdi-Rennen (das ich bereits mit Festive Style gewonnen habe) über 1600 m und das Balanchine-Rennen über 1777 Meter scheinen ideal zu sein und sind in dieser Saison als Gruppe III-Rennen aufgewertet worden.“
Trainer Mario Hofer ist ebenfalls sehr von Dubai angetan. „Es gibt viel zu gewinnen und man kann ein Pferd schon einmal gut verkaufen. Das sind tolle Möglichkeiten. Man kann auch viele Kontakte knüpfen. Für diesen Carnival habe ich ein bis zwei Pferde im Auge, aber das wird noch entschieden“, erklärt Hofer.










