Auch ‚Kilo-Gott‘ Siemen glaubt an Ungarns Wunderpferd!

Hat das „ungarische Wunderpferd“ Overdose wirklich eine Chance gegen unsere besten dreijährigen Sprinter? GaloppOnline.de fragte bei Chef-Handicapper Harald Siemen nach: „Ein Pferd, das bei seinen bisher sechs Starts jeweils mit einem durchschnittlichen Vorsprung von 11 Längen gewinnt, muss respektiert werden.

Auch wenn dieses Pferd ausschließlich in Ungarn und Österreich gelaufen ist. Denn 13 Längen Vorsprung gegen Ceodora und Dajolie (Rennen am 9. September 2007 in Wien), also Pferde, die in Deutschland deutlich über 80 im GAG stehen, sind schon ein Wort.

In der österreichischen Klassifikation steht Overdose bei 87 kg, was einer eher konservativen Betrachtungsweise entspricht. Aber jede Marke für Overdose ist solange eine bloße Fiktion, bis er auf Gegner seiner eigenen Klasse trifft. Das dürfte im Scherping-Rennen der Fall sein wird. Sollte er erneut spazieren gehen, dann ist er ohne Zweifel ein Pferd internationaler Klasse.“

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