Auch 2010 wieder zwei Super-Samstage in Bad Harzburg

Die Entscheidung ist gefallen: 2010 wird der Harzburger Rennverein zwei Super-Samstage während seiner fünftägigen Rennwoche veranstalten, wenn Besitzer und Trainer die Pläne unterstützen. Noch mehr als vier Monate sind es bis zu den Rennen auf der Bahn am Weißen Stein, wo sich vom 24. Juli bis 1. August die Boxen für fünf Renntage öffnen.

In der Kommandozentrale des Harzburger Rennvereins laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren. Letzte Woche wurden die Ausschreibungen für die Rennen beim Dachverband in Köln abgegeben. Der Knüller: Statt wie im Vorjahr drei gibt es diesmal gleich vier „Superhandicaps“ mit einem Preisgeld von insgesamt 80.000 €.

„Superhandicaps“ sind Basisrennen des Turfs, die mit einem besonders hohen Preisgeld ausgestattet sind. „Die Resonanz bei Besitzern und Trainern letztes Jahr war überwältigend“, sagt Rennvereins-Präsident Wilhelm Baumgarten, „bei den Superhandicaps herrschte richtige Derbystimmung.

Das wollen wir nicht nur wiederholen, wir wollen sogar noch einen drauflegen.“ Deshalb gibt es jetzt zwei „Supersamstage“ im Harz. Zwei dieser Rennen werden am 24. Juli zur Eröffnung der Rennwoche ausgetragen, die beiden anderen eine Woche später. Stets geht es über die Distanz von 1850 Meter, es gibt jeweils 20.000 € zu verdienen und das in zwei Ausgleich IV-Rennen, einem Ausgleich III und einem Ausgleich II.

Das Besondere: Wer am ersten Wochenende startet, kann sieben Tage später nochmals antreten. Deutschlands Spitzentrainer haben also in den nächsten Wochen allerhand Arbeit. Es gilt, geeignete vierbeinige Kandidaten für diese Rennen zu finden. Denn bereits Ende April ist Nennungsschluss für die Harzburger „Superhandicaps“.

„Ich hoffe auf über 120 Nennungen“, wünscht sich der Harzburger Rennvereins-Boss einen noch höheren Zuspruch als 2009, als 89 Pferde zum Nennungsschluss angegeben waren. „Allein durch die Doppelstartmöglichkeit und einem weiteren Ausgleich IV für die Basispferde, sollte das möglich sein“, so Baumgarten.

Aus renntechnischer Sicht können alle Pferde genannte werden, die drei Jahre oder älter sind, auch wenn Sie zum Nennungsschluss im April noch keine Handicapmarke haben, also auch alle sieglosen. Denn: Bis zum Juli können sich die Pferde ja eine Handicapmarke erlaufen. Neben den Superhandicaps wird es 2010 weitere absolute Highlights im Harz geben.

In zwei Seejagdrennen wird der Seekönig 2010 gekürt, der dem über beide Seejagdrennen erfolgreichsten Pferd mit einer lukrativen Sonderprämie und einem tollen Ehrenpreis belohnt. Die Seejagdrennen sind in Harzburg das Salz in der Suppe, die Rennfans im Harz lieben an den Sonntagen dieses Spektakel, wenn es direkt vor der Tribüne durch den See geht.

Aber auch in wettechnischer Sicht plant Harzburg wieder mit einem Überraschungscoup. In den Superhandicaps wird natürlich wieder die im Harz so beliebte Vierwette gespielt, diesmal wieder mit einem spektakulären Jackpot. Wie dieser zustande kommt, wollte Rennboss Wilhelm Baumgarten noch nicht verraten. „Eine Überraschung“, verspricht er, die erst im Juni verraten wird. Vier Wochen vor dem Rennfest im Harz.

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