Was für ein Pferd, was für eine Vorstellung, was für eine verdiente Siegerin im Akdov Stutenpreis, den 87. German 1.000 Guineas am Sonntag auf dem Grafenberg in Düsseldorf. Überlegen mit neun Längen pulverisierte die von Andreas Wöhler für den Rennstall Darboven trainierte Silvano-Tochter Mi Emma unter Eduardo Pedroza ihre zwölf Konkurrentinnen.
Eduardo Pedroza hatte der 28:10-Favoritin aus äußerer Startbox gleich einen Platz im Vordertreffen gesichert, für die Pace war bis in die Zielgerade die Schlenderhanerin Sybilia verantwortlich. Doch sofort im Einlauf drückte Mi Emmas Steuermann auf den Knopf und von da an war es eine Solopartie der Stute, die auf und davon ging.
Spannend war nur der Kampf um die Plätze. Hier war es mit Mystic Lips wieder einmal ein Pferd aus dem Stall von Guineas-Spezialist Andreas Löwe, das sich Platz zwei schnappte. Dritte wurde Bahama Mama aus dem Stall von Waldemar Hickst vor der unterwegs etwas unglücklichen Hashbrown. Die stark gewettete Chantra beendete das Rennen auf dem siebten Platz.
‚Ich war mir sicher, dass sie nicht verlieren kann, wenn sie um die erste Ecke kommt. Sie hatte auch wirklich sehr gut gearbeitet. Wo es genau weiter geht, steht nochnicht fest, ich habe sie aber für die Coronation stakes in Ascot genannt‘, erklärte Siegtrainer Andreas Wöhler nach dem Rennen.
Zufrieden war natürlich auch Trainer Andreas Löwe mit der Zweitplatzierten Mystic Lips. ‚Leider war sie anfangs etwas heftig, aber die Siegerin spielt in einer anderen Liga‘, so der Kölner Trainer.











