Ohne Möglichkeiten war am Samstagmorgen unserer Zeit der von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock trainierte Articus im zur Gruppe I zählenden und mit drei Millionen australischen Dollar dotierten BMW Caulfield Cup über 2400 Meter.
Am Ende musste sich der Areion-Sohn, der nach seinem Wechsel von Waldemar Hickst erstmals von Andreas Wöhler an den Start gebracht wurde, mit Rang 13. Begnügen. Lange sah man den Dr. Christoph Berglar gezogenen Hengst im Mittelfeld und auch eingangs der Zielgeraden war Articus noch gut positioniert. Doch an der 300-Meter-Marke schien der Tank leer.
Es gewann die 40:10-Favoritin Jameka aus dem Rennstall von Ciaron Maher. Unter Jockey Nicholas Hall verwies die Myboycharlie-Tochter, die im Vorderreffen den Einlauf erreichte, den Godolphin Co-Favoriten Scottish und den Außenseiter Exospheric überlegen auf die Plätze. Auch der Ex-Deutsche Our Ivanhowe war an diesem Tag nicht Fortuna im Bunde. Der Soldier Hollow-Sohn passierte als Sechster den Pfosten.
„Das ist einfach fantastisch. Das Rennen ist eines der größten des Landes. Wir sind einfach nur glücklich. Jameka ist ein seltenes Pferd, sie ist außergewöhnlich“, so Trainer Ciaron Maher, der mit seinem Quartier in Caulfield stationiert ist und somit für einen echten Heimsieg in diesem Rennen sorgte. Für ihn war es der erste Erfolg im Caulfield Cup.










