Zwei Jahre ist es nun her, dass Peter Schiergen mit dem Ammerländer Bermuda Reef seinen ersten Sieger für den zur Listenklasse zählenden bwin Sachsenpreis (25.000 Euro) sattelte (Zum Video). Am Samstag bringt der Asterblüte-Chef aus Köln-Weidenpesch sogar einen Derbysieger mit in die sächsische Landeshauptstadt. Rogue Runner, der Ende vergangenen Jahres noch unter der Regie von Mario Hofer das Qatar Derby in Doha gewann, ist einer der zehn Starter in der über 1900 Meter führenden Prüfung (Zum Langzeitmarkt). Seit seinem Erfolg in Katar ist der in Besitz von Eckhard Sauren befindliche King‘s Best-Sohn nicht mehr in den Genuss eines Sieges gekommen. Zuletzt traf er es in der Hannoveraner Maxios-Trophy der Gruppe III als Siebter hinter Articus doch deutlich zu schwer an (Zum Video), weswegen ihm der Schritt zurück in der Klasse gut tun und er hier wieder deutlich bessere Möglichkeiten antreffen sollte als bei seinen letzten Auftritten auf gehobenem Parkett.
Alexander Pietsch absolviert auf Rogue Runner einen seltenen Ritt für Peter Schiergen, der auch noch Lovato mit Andrasch Starke im Rennen hat. Er muss auf dem Vierjährigen vor allem Markus Klugs Devastar und Arles im Blick haben. Devastar lief zuletzt ebenfalls im Gruppe-Rennen von Hannover und verkaufte sich als Fünfter nicht einmal verkehrt (Zum Video). Lange schien der Park Wiedinger, der am Samstag wieder von Adrie de Vries geritten wird, sogar mehr erreichen zu können. Diese Leistung macht den Areion-Sohn schon zu einem der ersten Anwärter auf den Listen-Sieg. Ebenfalls gefährlich ist Team Valors Arles, mit der man später im Jahr wohl noch Rennen in den USA bestreiten will. Weiterhin gut läuft es am Lengericher Stall von Dr. Andreas Bolte, der mit dem Gruppe-Sieger Ever Strong angreift. Der Lomitas-Sohn gewann zuletzt auf der tiefen Hamburger Bahn gegen Bourree und sollte bestens für Dresden gewappnet sein.
Ein Duo bringt der ungarische Trainer Gabor Maronka an den Start. Neben Red Hot Calypso ist es vor allem der Schimmel Quelindo, auf dem die Hoffnungen des Betreuers ruhen dürften. Beide, Quelindo und Red Hot Calypso, waren zuletzt in Magdeburg auf Listenparkett eins-zwei. Der Wettmarkt gibt Erstgenanntem die etwas besseren Chancen. Guido Förster bringt Buzzy erstmals seit dem IDEE 147. Deutschen Derby an den Start. In Hamburg lief der dreijährige Mamool-Sohn als Riesenaußenseiter in der Endphase ein starkes Rennen und wurde Neunter (Zum Video).













