Am Sonntag geht es in Chantilly richtig rund, doch auch der Samstag hat es in sich. Zwar kommen im Prix du Cadran, dem einzigen Gruppe I-Rennen des Tages keine deutschen Pferde an den Start, doch im sportlich anspruchsvollen Rahmenprogramm tummeln sich einige hiesige Cracks.
So bietet Sascha Smrczek den für den Stall Frohnbach trainierten Wonnemond auf. Der Areion-Sohn, der zuletzt in Istanbul Gruppe-Lorbeer errang, wird im mit 200.000 Euro dotierten Prix Daniel Wildenstein (Gr. II) unter Bayarsaikhan Ganbat auf acht Gegner treffen (Zum Langzeitmarkt). Darunter auch Andreas Wöhlers für die Al Wasmiyha Farm trainierten Noor Al Hawa (Eduardo Pedroza) und den heißen Favoriten Taareef (Christophe Soumillon) aus dem Quartier von Jean-Claude Rouget.
Im zur Gruppe II zählenden Prix Dollar, der 2016 durch Potemkin nach Deutschland ging, startet der von Jens Hirschberger vorbereitete Wild Chief (Zum Langzeitmarkt). Der Doyen-Sohn aus dem Besitz des Stalles Fürstenhof wird in der mit 200.000 Euro dotierten 2000 Meter-Prüfung von Adrie de Vries geritten werden, gilt bei den Buchmachern hinter den gemeinten Robin Of Navan (Ed Dunlop/Cristian Demuro) und Garlingari (Corine Barande-Barbe/Stephane Pasquiere) aber nur als Außenseiter.
Und auch Jean-Pierre Carvalho wird in seinem Heimatland einen Starter aufbieten. Für ihn cantert Stall Ullmanns Monreal im Prix de Chaudenay der Gruppe II auf. Dotiert ist die Gruppe II-Prüfung über weite 3000 Meter mit 200.000 Euro und Monreal wird unter Fabrice Veron auf acht Kontrahenten treffen.













