„Trauer niemals um die Rennen, die du nicht gewonnen hast. Nur um jene, in denen du keine Nennung abgegeben hast“, so ein Zitat von Sheikh Mohammed. Ein Zitat, das sich von Dubai bis nach Blieskastel-Ballweiler herumgesprochen hat. Denn auf der Nennungsliste für den Prix de l’Arc de Triomphe taucht zwischen den Namen Andre Fabre und Aidan O’Brien auf einmal der Name Matthias Keller auf!
Für 3.500 Euro schrieb Keller den dreijährigen Gaudium Magnum für das wichtigste Rennen der Welt ein. Gaudium Magnum ist der einzige (!) dreijährige Hengst auf Kellers Trainingsliste überhaupt. Ganz schön mutig, Herr Keller, meinen Sie nicht?
„Dieser Sport lebt von Träumen. Und die Besitzer wollten eine Nennung für ihn abgeben. Warum also nicht. Der Hengst besitzt richtig viel Klasse, ist auch noch für das Derby unter Order“. Gaudium Magnum, ein ungelaufener Daylami-Sohn der Lagunas-Stute Libertad, könnte am Pfingstwochenende sein Lebensdebüt geben.
„Er ist ein großes Pferd, was sicher noch Zeit benötigt. Das Derby könnte zu früh für ihn kommen. Er soll jetzt einmal laufen und könnte dann über Bremen oder Dresden noch Richtung Hamburg gehen“, so Keller gegenüber GaloppOnline.de. Gaudium Magnum gehört dem gleichnamigen Stall, Züchter ist Benedikt Fassbender, der sich im letzten Jahr bereits über die zweifach gruppeplatzierte Gaudium Magnum-Schwester Litalia freuen durfte.











