Es waren zwar ’nur‘ Maidenrennen – doch wenn junge Pferde um diese Jahreszeit überlegen gewinnen, dann können sie meist etwas. Antek und Zuckerpuppe, das waren die Dreijährigen, die am Sonntag in Frankfurt und Krefeld mit ihren jeweiligen Rennen auf und davon gingen, demnächst sicher in besserer Klasse von sich reden machen werden.
Für Gestüt Röttgens Antek war es in Frankfurt der erste Start überhaupt. ‚Das ist mein bester dreijähriger Hengst‘, hatte Trainer Hans Blume (Foto) schon vor einigen Tagen gesagt, und dementsprechend groß war auch der Anhang an den Wettschaltern: Nur karge 22:10 gab es den Sieg des Kallisto-Sohnes.
Als Alexander Pietsch im Sattel Mitte der Geraden ‚auf den Knopf‘ drückte, war die Angelegenheit schnell unter Dach und Fach. Die lange führende Dancera kam nur noch auf Rang zwei. ‚Er läuft jetzt möglicherweise auf Listenebene in Dortmund‘, erklärte Blume.
Eine starke Vorstellung sah man in Niederrad auch von Oriental Hero. Der Seattle Dancer-Sohn aus der Hoppegartener Abteilung des Gestüts Auenquelle gewann unter Pascal Jonathan Werning ein Maidenrennen in gutem Stil.
Ähnlich souverän löste in Krefeld Zuckerpuppe die ihr gestellte Aufgabe. Die ebenfalls von Seattle Dancer stammende Stute, am Start als nicht ganz einfach bekannt, war noch letzte Woche in Köln gelaufen, doch schien ihr die schnelle Startfolge nichts auszumachen.
Mit Eddie Pedroza im Sattel verwies die von Erika Mäder trainierte Stauffenberg-Stute mit Palace Princess und Kirunavaara Konkurrentinnen auf die Plätze, die in ihren jeweiligen Ställen hohes Ansehen geniessen. ‚Sie geht auf Diana-Kurs‘, erklärte Erika Mäder zur weiteren Route.
Das zweite Sieglosen-Rennen für Dreijährige im Stadtwald blieb ebenfalls vor Ort: Es gewann nach 1700 Metern die Ittlingerin Red Diva aus dem Quartier von Mario Hofer. ‚Sie scheint über etwas weitere Wege als ihre Brüder zu kommen‘, meinte der Trainer zu der Schwester von Raptor und Raffelberger.











